Hermann stand draußen.
Rauchte eine Zigarette.
Er blickte nach unten.
Alles unter Wasser.
Auch das Haus…
Er und seine Frau.
Wohnten.
Bei ihrem Bruder.
Auf dem Bauernhof.
Der hatte Platz…
Gerettet.
Nur das Nötigste.
Der erste Stock.
Mannshoch geflutet.
Der Keller…
Wenn er sich.
Das vorstellte.
War er nahe.
An einem Anfall.
Am liebsten.
Hätte er es.
Hinausgeschrien.
Dieses Unrecht.
Himmelschreiend!
Als ob das Hochwasser.
Vor elf Jahren.
Nicht gereicht hätte.
Auch damals.
Das Haus unter Wasser.
Ein Nervenzusammenbruch.
Seiner Frau…
Er ballte die Hände…
Hatte der Regen?
Kein Einsehen?
Einmal Hochwasser.
Mehr als genug…
Seine Frau.
Auch diesmal.
War sie fertig.
Völlig.
Tabletten vom Arzt.
Und dennoch.
Als es getröpfelt hatte.
Gestern Nachmittag.
War sie.
In Tränen ausgebrochen.
Kaum.
Zu beruhigen.
Sie war.
Voll Lebensfreude gewesen.
Praktisch veranlagt.
Hilfsbereit.
Stark…
Der Regen.
Hatte sie gebrochen.
Vor elf Jahren.
Seither.
War sie.
Ein anderer Mensch.
Gewesen.
Ein Schatten.
Ihrer selbst…
Noch eine Zigarette.
Es war.
Dunkel geworden.
Seine Hilflosigkeit.
Brachte ihn.
Um den Verstand.
Fast…
Als sie gebaut hatten.
Damals.
Vor über zwanzig Jahren.
Da war der Grund.
Billig gewesen.
Und das schmucke Häuschen.
War fertig gewesen.
Schnell.
Hübsch eingerichtet.
Seine Frau.
Hatte die Vorhänge.
Selbst genäht…
Er schluchzte.
In der Erinnerung.
Diese Gedanken.
Sie zerfraßen ihn.
Und dennoch…
Er konnte sich.
Nicht lösen von ihnen.
Er musste sie.
Denken…
Immer wieder!
Es begann.
Zu tröpfeln.
Erneut.
Nein.
Er wollte nicht hinein.
Zu seiner Frau.
Zum Schwager.
Und seiner Familie.
Er wollte sein Leben.
Sein normales Leben.
Zurück!
Vivienne/Gedankensplitter