Was willst du schon wieder?
Merkst du nicht?
Was du mich Kraft kostet?
Was du mich aussaugst?
Geld…
Nähe.
Wärme.
Und das.
Was ich Liebe nennen würde.
Wenn es ernst gemeint wäre.
Und ehrlich.
Von dir.
Aber du kommst nur.
Wenn du mich brauchst.
Und wenn ich nein sage.
Dann holst du es dir woanders.
Du hast ein paar in petto.
Ist es nicht so?
Du weiß schon.
Wie du kriegst.
Was du brauchst…
Eine warme Mahlzeit.
Geld für die nächsten Tage.
Ein weiches Bett.
Dir ist egal.
Mit wem du es teilst.
Die Beine zu öffnen.
Wenn immer es notwendig ist.
Das hast du früh gelernt…
Ich habe versucht.
Dich zu retten.
Dir Arbeit zu verschaffen.
Ein Zimmer.
Möglichkeiten.
Dich zu entfalten.
Es hat dich nicht interessiert.
Nicht im Geringsten.
Warum?
Hast du gesagt?
Das interessiert mich nicht.
Auf Arbeit Null Bock!
Lieber.
Machst du die Nacht zum Tag.
Amüsierst dich.
Bis in die Morgenstunden.
Und ein Mann findet sich immer.
Der dich mitnimmt.
Du liebst das Leben.
Sagst du.
Aber du hasst wohl dich.
Sonst würdest du nicht so leben.
Nicht so leben wollen.
Ich reiche dir meine Hand.
Ich will dir hoch helfen.
Aber.
Es zieht dich in den Abgrund.
Magisch.
Selbstzerstörerisch…
Du bist mein Tod.
Dich zu lieben.
Ist mein Tod.
Dir zu helfen.
Schmerzt mich.
Weil du doch alles blockierst.
Liebe?
Du lachst mich an.
Ich schlafe schon mit dir!
Säuselst du dann.
Sanft.
Mit Schlafzimmerblick.
Du weißt nicht.
Was Liebe ist.
Du kennst nur Geschlechtlichkeit.
Und meinst.
Solange sie mit dir schlafen.
Die Männer.
Solange lieben sie dich.
Dass es anders ist.
Wirst du nie verstehen.
Vielleicht in zehn Jahren.
Wenn die Männer dich alt finden.
Verlebt.
Gezeichnet von Alkohol.
Und langen Nächten…
Es könnte anders sein.
Du musst nur wollen.
Aber du irrst durch den Sumpf.
Und ich folge dir.
Um zu sterben…
Vivienne/Gedankensplitter