Musste er sich das bieten lassen? – Gedankensplitter

Jan blickte…
Auf sein Handy.
Nein.
Marlene war…
Noch immer nicht…
Daheim.
Seitdem sie…
Wieder Vollzeit…
Arbeitete.
Kam und ging sie.
Wann sie wollte.
Sie frühstückte nicht.
Mit ihm.
Kaffee und Müsli…
Konnte er sich…
Selber machen.
Ja.
Gegen seinen Willen.
Hatte sie…
Die Stunden…
Im Büro.
Aufgestockt.
Er hatte sie…
Angeschrien.
Nein.
Gebrüllt!
Aber Marlene…
Hatte nur gelacht.
Und war…
Weggefahren.
In der Nacht…
War sie nicht mehr…
Nach Hause gekommen.

Was war sie nicht…
Vor vielen Jahren…
Verliebt in ihn…
Gewesen!
Heirat.
Zwei Kinder.
Und ein tolles Haus.
In der Natur.
Aber Marlene…
Hatte sich verändert.
Internet…
Ins Haus geholt.
Und zu chatten…
Begonnen…
Als er ihr…
Das Internet…
Abgedreht hatte…
Hatte sie auf einmal.
Ein Smartphone gehabt.
Und hatte dort…
Weitergemacht.
Sonntags blieb sie.
Lange liegen.
Ein Schweinsbraten…
Oder…
Ein Tafelspitz…
Am Nachmittag.
Aber essen…
Durfte er ohne sie.
Marlene verschwand…
Nämlich.
Sehr schnell.
Und kam oft erst…
In der Nacht wieder…

Rief er sie an.
Wo sie denn bliebe…
War sie unfreundlich.
Oder kalt.
Und meistens sagte sie…
Nach ein paar Minuten…
Es ruft jemand an.
Und legte auf…
Was war passiert?
Hatten sie nicht…
Ein wunderbares Leben…
Gehabt?
Aber offenbar…
Sah das Marlene…
Ganz anders.
Einmal hatte sie…
Im Streit gemeint.
Hier ist es…
So öde!
Nichts los.
Du hast mir…
Jahre lang…
Zu leben verboten!
Irgendwann…
War ihm…
Klar geworden.
Dass sie viel…
Mit anderen Männern…
Flirtete.
Und mit einem…
Lief anscheinend…
Noch viel mehr!
Jan schnaufte.
Er bekam kaum Luft.
Und nun hatte er…
Post bekommen.
Von einem Rechtsanwalt.
Marlene wollte…
Frei sein!
Ohne ihn…

Er verstand die Welt…
Nicht mehr…

Vivienne/Gedankensplitter

 

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