Distanziert – Gedankensplitter

Heidi tippte schon.
Eine Weile.
Ein Angebot.
Das Gespräch.
Mit Hermann…
Vor einer Stunde.
Lag ihr noch.
Auf der Seele.
Nein.
Nicht einmal.
Seine Handynummer.
Wollte er ihr…
Geben.
Was war denn…
Schon dabei?
Aber es schien ihr.
Als wollte er.
Zu engen Kontakt…
Mit ihr.
Vermeiden.
Genau!
Es drängte sich auf.
Gerade zu.
Dabei waren sie doch.
Kollegen!
Aber…
Er ahnte wohl.
Dass sie verliebt war.
In ihn.
Ein wenig…
Genaugenommen.
War sie…
Auf der Suche.
Schon länger!

Endlich wieder.
Eine ordentliche Beziehung!
Nicht nur…
Diese flüchtigen Affären.
Wie zuletzt so oft.
Wann hatte ihr…
Jemand…
Zuletzt gesagt:
Ich liebe dich.
Heidi stöhnte.
Nahm die Brille ab.
Und rieb sich.
Die schmerzenden Augen.
Sie brauchte eine Pause.
Dringend.
Ein Cola.
Ein Stück Schokolade.
Ein paar Worte.
Mit den Kollegen…
Sie hatte sich…
Schlank trainiert.
Im Fitness-Studio.
Fuhr mit dem Fahrrad.
In die Arbeit.
Um das Gewicht…
Zu halten.
Und trotzdem.
Männer blieben oberflächlich.
Ihr gegenüber.
Wie schlank…
Musste sie denn…
Noch werden…
Dass sie aufmerksam wurden?
Mehr als das…
Richtig interessiert?
Sie war doch längst…
Ein richtiger Feger!

Heidi schickte.
Die Email.
Auf die Reise.
Hermann spazierte.
An ihrem Schreibtisch…
Vorbei.
Kein Seitenblick.
Kein nettes Wort.
Dabei hatte sie sich.
Extra.
Für daheim…
Internet und Computer.
Angeschafft.
Damit sie…
Einen Vorwand hatte…
Hermann anzureden.
Wegen technischer Details.
Einmal…
War er sogar.
In ihrer Wohnung…
Gewesen.
Aber kein Knistern.
Seltsam geschäftlich.
War Hermann…
Geblieben.
Dabei hatte sie sich…
So bemüht.
Hilflos und dumm.
Zu wirken.
Aber Hermann…
Reagierte einfach nicht.
Auf sie.
Und seine Telefonnummer.
Die hielt er geheim.
Mit Absicht!

Vivienne/Gedankensplitter

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