Du siehst mich an.
Du wartest auf eine Antwort.
Ich zucke nur die Achseln.
Und wende mich ab von dir.
Energisch schüttle ich den Kopf.
Das muss ich tun.
Vor mir selber.
Ich sage es dir nicht.
Was du mir bist.
Dass ich nie weggehen könnte.
Von dir.
Nie!
Dass du mir alles bist.
Alles auf dieser Welt.
Aber ich bin verletzt.
Mein Stolz dirigiert mich.
Ich sage es dir nicht.
Nein.
Nicht hier.
Und nicht jetzt…
Ich bleibe stehen.
Starre auf die Wand.
Und pflege mein beleidigt sein.
Dabei spüre ich dich.
Du kommst näher.
Du stehst schon direkt hinter mir.
Mir ist, als müsste ich deinen Atem spüren.
Und mein Puls geht schneller.
Schon spüre ich deine Hände auf meiner Schulter.
Ich drehe mich um.
Halb erschrocken.
Obwohl ich es doch wissen musste.
Wissen müsste…
Du siehst mich an.
Wortlos.
Aber ich lese alles.
Alles in deinem Blick.
Ich kann nicht anders.
Ich falle dir um den Hals.
Nein.
Ich sage es dir nicht.
Dass ich nie weggehen könnte.
Von dir.
Nie!
Dass du mir alles bist.
Alles auf dieser Welt.
Du weißt es doch ohnedies.
Ich liebe dich.
Zum Teufel mit meinem Stolz!
Zum Teufel mit unserem Streit!
Ich sage es dir nicht.
Wozu denn?
Du liebst mich doch auch…
Vivienne/Gedankensplitter