Ausgelaugt.
Kraftlos.
Alles ist anderes.
Vieles ist neu.
Daran muss ich mich gewöhnen…
Man kämpft.
Der Alltag.
Eine Herausforderung.
Immer wieder.
Und in Zeiten wie diesen.
Muss man froh sein.
Wenn nichts Ärgeres passiert…
Bei Gott!
Das muss man.
Kalter Saft.
Und der Kopf.
Er fühlt sich so schwer an.
Unendlich schwer.
Glück oder Pech?
Ich vermag es nicht zu sagen.
Glück und Pech.
Liegen nah beisammen.
Und ich frage mich.
Zweifelnd.
Was davon mich getroffen hat.
Diesmal.
Schweiß auf der Stirn.
Und ich fühle mich gefangen.
In mir.
Es wird mir zuviel.
Denke ich mir.
Bisweilen.
Es wird mir zu viel.
Davonlaufen.
Einfach weg.
Aus meinem Leben.
Ich bin nicht ruhig.
Nein.
Kein bisschen.
Ich kann nicht abwarten.
In Ruhe.
Abwarten und Tee trinken.
Ich male es mir immer aus.
In meiner Fantasie.
Das Ärgste.
Und ich kann nicht hoffen.
Nicht mehr.
Seit diesem März…
Liebe ich mein Leben?
Ich habe es mich noch nie gefragt.
Noch nicht.
Ich hänge daran.
Meine ich.
Durchaus.
Ich würde kämpfen.
Darum.
Ganz sicher.
Aber nur.
Weil ich nicht weiß.
Was kommt.
Was die Alternative ist…
Ich seufze.
Und spüre die Müdigkeit.
Bleiern.
Nicht körperlich.
Mental.
Und ich frage mich.
Ob ich einmal stolpern werde.
Irgendwann.
Fallen.
Und wünschen.
Nie mehr aufstehen zu müssen.
Ja.
Wer weiß.
Ob ich es noch möchte.
Nach so vielen Stürzen.
Wer weiß.
Aber liegen bleiben.
Ist auch keine Lösung.
Nein…
Vivienne/Gedankensplitter