Die Mondsichel.
Zunehmend.
Sie steht am Himmel.
Gleißend schön.
Filigran.
Man kann den Blick nicht abwenden.
Von ihr.
Sie sieht so schön aus.
Auf dem dunklen Teppich.
Der Nacht.
Die ersten Sterne…
Die Scherenschnitte der Bäume…
Ich folge dem Mond.
Auf seinem Weg.
Auf dem Nachtblau.
Und fange an zu träumen…
Schließlich.
Reiße ich mich los.
Von dem bezaubernden Bild.
Seufze.
Und sehe nach der Katze…
Nächte wie diese.
Unvergesslich.
Einfach romantisch…
Ein sonniger Tag.
Geht zu Ende.
Ein Besuch im Mühlviertel.
Und nun.
Bin ich in der Stadt.
Wieder.
Genieße die junge Nacht.
Das Usambaraveilchen.
Es blüht.
In kräftigem Violett.
Im Schatten einer hohen Pflanze.
Ich weiß nicht.
Wie sie heißt.
Sie fiel mir auf.
Neulich.
Im Supermarkt.
Abverkauf.
Sie gefiel mir…
Bei mir.
Begann sie zu wachsen.
Üppig.
Lange, dünne Blätter.
Leicht gebogen.
Geformt beinahe.
Wie die Mondsichel.
Die wieder.
Ein Stück gewandert ist.
Inzwischen.
Auf dem Nachtblau.
Was für eine Nacht!
Denke ich mir.
Ideal.
Zum Vergessen.
Des Alltags…
Eine Tasse Tee.
Und ein wenig faulenzen.
Ein warmes Gefühl.
In meinem Innersten.
Wieder eine neue Woche.
Und die Tage.
Sommerlich schön.
Weiter.
Ich ruhe mich aus.
Lächle verträumt.
Und verabschiede mich.
Vom Wohnzimmer.
Weil mir die Augen zufallen…
Flüchte in ein Traumland.
Mit Mond und Sternen.
Für einen Moment.
Das Bild zerfällt.
Vor meinem inneren Auge.
Ich werde wach.
Reibe mir die Augen.
Und stehe wieder auf.
Zu früh zu schlafen.
Die Mondsichel.
Fast verschwunden.
Hinter der hohen Fichte.
Sie entzieht sich.
Meinen Blicken.
Nach und nach.
Aber der Zauber der Nacht.
Er bleibt…
Vivienne/Gedankensplitter