Ich gähne.
Laut.
Dabei hatte ich drei Kaffee.
Heute!
Nicht noch einen heute!
Denke ich mir.
Sonst kann ich nicht schlafen…
Die Katze.
Sie liegt auf dem Wäscheständer.
Eingerollt.
Und sie schläft.
Ich schiele aus dem Fenster.
Es hat zu regnen aufgehört.
In der vorigen Nacht.
Aber es ist kalt.
Wirklich kalt.
Und ich fror.
Heute Mittag.
Bei meiner Stippvisite.
Im Mühlviertel.
Ich fror.
Und friere noch immer.
Trotz eines heißen Bades…
Alle Jahre wieder.
Und es wird noch kälter…
Ich hülle mich in die Weste.
Kuschle mich hinein.
Die Heizung.
Sie wird mein Freund werden…
Kein Mond zu sehen.
Dabei.
Wird er sich runden.
Völlig.
Bald schon.
Aber am Nachthimmel.
Nur Wolken.
Und ich denke nach.
Wie lange ich schon lebe.
Hier.
Dieses Schloss gegenüber.
Es versprüht solchen Charme.
Auch jetzt noch.
Nach all der Zeit…
Und wenn es draufschneit.
In fünf oder sechs Wochen.
Dann wirkt es.
Unwiderstehlich…
Meine Stadt.
Mein Leben.
Mein kleines Refugium…
Vieles ist bequemer geworden.
Einfacher.
Für mich.
Seit ich hier lebe.
Seit ich den ersten Herbst.
Hier verbrachte.
Vieles…
Das Leben.
Ein Auf und Ab.
Und alles.
Hat sein Gutes.
Irgendwann.
War es richtig.
Dass es so kam.
Und nicht anders…
Ich bin nicht mehr so müde.
Und warm.
Ist mir auch geworden.
Endlich.
Ich denke.
An meinen liebsten Menschen.
Und wie er mich begleitet hat.
Die letzten Jahre.
Wie wir da waren.
Füreinander.
Auch in den schlimmeren Zeiten…
Es wird immer dunkler.
In der Stadt.
Die Lichter in den Häusern.
Gehen aus.
Die Nacht.
Sie ist ruhiger.
Und der Herbst.
Er hat sich ausgebreitet.
Wie ein dunkler Umhang.
In dem Regentropfen hängen.
Und reife Nüsse…
Vivienne/Gedankensplitter