Weihnachten alleine – Gedankensplitter

Missmutig.
Mit verkniffenem Mund.
Hatte Ferdinand.
Seinen Kaffee.
Runtergedrückt.
Vom Automaten.
Ein paar Kollegen.
Standen.
In der Betriebsküche.
Lachten.
Plauderten.
Ferdinand setzte sich.
Abseits.
Bei der Weihnachtsfeier.
In 3 Wochen.
Hätte er.
Den Kollegen.
Melanie.
Präsentieren wollen.
Als seine Freundin.
Aber die…
War eiskalt gewesen.
Bei dem Essen.
Neulich abends.
Du.
Ich möchte nicht.
Zusammen ziehen.
Mit dir.
Du bist ein netter Kerl.
Aber…
Wir sind doch.
Recht verschieden.
Das würde nicht passen…
Du brauchst eine andere…
Sie hatte…
Ein Breites Lächeln.
Aufgesetzt.
Ihre Hand.
Auf seinen Arm gelegt.
Wir bleiben Freunde!

Natürlich war Melanie.
Immer.
Ein wenig reserviert gewesen.
Wenn sie etwas.
Unternommen hatten.
Da ein Wellness-Urlaub.
Dort ein Wander-Wochenende.
Sie hatte geschlafen.
Mit ihm.
Aber sie war kalt.
Gewesen.
Wie auch im Grunde.
An dem Abend.
Freunde bleiben!
Welch eine Verhöhnung!
Er wollte wieder.
Eine Frau daheim haben.
Die ihn verwöhnte.
Die mit dem Essen.
Auf ihn wartete…
Wenn er heimkam…
Aber auch das.
War ein Knackpunkt gewesen.
Melanie wollte.
Ihren Vollzeit-Job.
Nicht aufgeben.
Das hieß.
Dass sie auch später.
Als er.
Heimgekommen wäre…

Ferdinand erinnerte sich.
An Luises Worte.
Als sie ihn.
Verlassen hatte…
Du bist ein Pascha.
Du lässt sich bedienen.
Und du gönnst mir.
Gar nichts.
Keine eigenen Freunde.
Keine Zeit.
Für mich selbst…
Ich will nicht mehr….!
Er hatte gelacht.
Als sie weg.
Gewesen war.
Eine wie Luise würde er.
Überall finden.
Es gab noch Frauen.
Die es schätzten.
Einen Mann wie ihn.
Zu bekommen…
Zwei Jahre war das her.
Und Melanie.
War nicht…
Die erste gewesen.
Die nicht angebissen hatte.
Luise selber.
Genoss ihr Leben.
Wie er…
Mitbekommen hatte…
Angeblich…
War sie sogar schwanger…
Ferdinand trank.
Den Kaffee aus.
Er war kalt geworden…
Weihnachten würde er.
Alleine sein.
Wie letztes Jahr…

Vivienne/Gedankensplitter

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