Wenn ich einmal alt bin… – Philosophien

Homeoffice.
Da läutet.
Das Smartphone.
Meine Nachbarin.
Eine Frage.
Eine Bitte.
Die Telefonnummer.
Einer Bekannten.
Ich öffne das Programm.
So viel Zeit.
Hab ich schon.
Eine Minute.
Dann gebe ich ihr.
Die Nummer durch.
Sie freut sich.
Bedankt sich.
Und ich arbeite weiter…
Kommt öfter vor.
Dass sie mich braucht.
Die Nachbarin.
Oder sie hat einfach.
Etwas für mich.
Ein kleines Präsent.
Gutscheine.
Oder Obst.
Von ihrer Familie.
Aus dem Garten…

Ganz normal.
Sie ist…
20 Jahre älter.
Als ich.
Verdacht auf Parkinson.
Rückenbeschwerden.
Ich bin gerne.
Für sie da.
Sie hat niemanden.
Mehr.
Nicht wirklich.
Nachdem ihr Bruder.
Anfang des Jahres.
Verstorben ist…
Ich fahre mit ihr…
Möbel schauen.
Berate sie.
Wenn es Ärger gibt.
Mit einem Versandhaus.
Oder wenn Betrüger.
Ihr übles Spiel.
An ihr versuchen…

Natürlich.
Taucht dann.
Und wann…
Die Frage auf.
Wie wird es…
Mir ergehen…
Wenn ich so alt bin?
Werde ich…
Alleine…
Zurecht kommen?
Oder werde ich auch.
Jemanden haben.
Der auf mich schaut?
Wenn ich nicht mehr.
So mobil bin?
Nicht mehr so leicht…
Gauner durchschaue.
Betrüger.
Die jetzt schon.
Mit allen Tricks.
Arbeiten?
Die Familie?
Meine Nichten.
Und Neffen.
Werden dann.
Um die 50 sein.
Ob sie…
Zeit haben werden.
Im Notfall schnell.
Ist fraglich.
Sie leben.
Ihr eigenes Leben.
Mit Familie.
Und ich bin.
Schließlich nur.
Die ledige Tante…
Eine nette Nachbarin…
Ein hilfsbereiter Nachbar…
Schwierig.
In einer Zeit.
Der sozialen Kälte.
Jeder ist.
Sich selbst.
Der/die Nächste.
Man weiß es nicht.
Aber ich hoffe.
Natürlich.
Nur Gewissheit.
Habe ich keine.
Ich muss es.
Auf mich…
Zukommen lassen…
Aber eines.
Ist klar.
Nur wenn ich…
Vielleicht…
Verheiratet wäre…
Könnte sich.
Das Problem.
Trotzdem auftun…

Man weiß nie.
Wie es wird…

Vivienne/Philosophien

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