Wenn du was gebraucht hast.
Dann bist du immer da gestanden.
Hast mich voll gelabbert.
Wie schlecht es dir geht.
Was du nicht alles brauchst.
Wie nötig es wäre dir zu helfen.
Ich gebe zu.
Was ich dir geliehen habe.
An Barem.
Du hast es immer zurückgezahlt.
So nach und nach.
Schuldig geblieben.
Bist du mir nichts.
Das stimmt.
Höchstens die Zeit.
Die ich dir geschenkt habe.
Viele Stunden oft.
Nerven.
Die du mich gekostet hast.
Nun.
Darüber spricht man wohl nicht.
Ich bin wohl auch prädestiniert dafür.
Dass man zu mir kommt.
Dass man mich bemüht…
Es tut mir nicht Leid.
Dass ich bin wie ich bin.
Nur manchmal.
Da kostet es auch Kraft…
Seit ein paar Wochen.
Da plagen mich selber Sorgen.
Ich weiß.
Nicht so einfach zu lösen.
Und manchmal.
Da möchte ich mich einfach ausreden.
Denn helfen.
Das muss ich mir ohnedies selber.
Aber seither.
Glänzt du durch Abwesenheit.
Früher.
Verging kein Tag ohne deinen Anruf.
Heute muss ich nachdenken.
Wie lang es her ist.
Dass du dich gemeldet hast.
Ich verstehe.
Geschichten wie meine.
Die machen schnell die Runde.
Die sprechen sich herum.
Du hast sicher auch davon gehört…
Merkwürdig.
Dass du mich gar nicht mehr sehen willst.
Zuhören.
Das könnte ich dir.
Nach wie vor.
Und vielleicht.
Könntest auch du mir einmal zuhören.
So wie ich dir.
Aber das scheust du wohl.
Zu holen.
Ist nämlich nichts von mir.
Zur Zeit nicht.
Und dich ausreden allein.
Das willst du auch nicht.
Und dass du einmal selbst Freund wärst.
Und mir dein Ohr leihst?
Nein.
Daran denkst du nicht.
Ich glaube fest.
Du hältst dich woanders schadlos.
Holst dir das Bare dort.
Wo keine Gefahr besteht.
Dass du selber mal Profil zeigen musst.
Charakter.
Herz…
Wo bist du?
Wenn man dich braucht?
Einfach abwesend.
So einfach ist das.
Für dich.
Sieh an…!
Vivienne/Gedankensplitter