Die Technik und ich… – Tagaus, tagein…

Mittwochnachmittag.
Kommt der Schwager…
Noch einmal…
Zu mir.
Wegen der…
Arbeitnehmerveranlagung…
Braucht der Schwager…
Die ID Austria.
Auf der Gemeinde…
Hat man ihm…
Schon geholfen.
Ob ich ihm…
Für den Rest…
Auch noch…
Unter die Arme…
Greifen kann?
Natürlich kann ich.
Ich verspreche es.
Komme aber schnell…
An meine Grenzen.
Der Teufel…
Er sitzt…
Wie so oft…
Im Detail.
Support…
Gibt es nicht.
Denn diese Hotline…
Ist nur…
Bis 16:00 Uhr…
Besetzt…
Ich verfalle schnell…
In großen Frust…
Und damit…
In alte…
Längst vergessene…
Verhaltensmuster…
Der Schwager…
Versucht es…
Immer wieder…

Das große Problem…
Wir wissen ja nicht.
Ob es nicht…
Den ganzen Nachmittag…
Vielleicht schon…
Herausforderungen gibt…
Die gar nicht…
Von uns ausgehen…
Ich gebe zu.
Ich war der Meinung.
Ich könnte das…
Schnell lösen.
Aber mir werden…
Rasch…
Meine Grenzen…
Aufgezeigt.
Und das ist wohl…
Was mich…
Am meisten demotiviert…
Ist es nicht so…
Dass man…
An manchen Tagen…
Solche Aufgaben…
Einfach nicht…
Angehen sollte?
Manchmal.
Reicht schon…
Eine Nacht…
Drüber schlafen…
Oder zwei…
Und die Situation…
Sieht ganz anders aus…

Ich versuche ja.
An mir zu arbeiten.
Mich nicht zu ärgern…
Nicht!
Über Gebühr.
Aber…
Es ist nicht leicht…
Den Staus quo…
Hinzunehmen…
Der Schwager…
Er macht mir…
Keine Vorwürfe.
Und er versucht…
Das Positive…
Hervorzukehren…
Es gelingt ihm…
Deutlich besser…
Als mir!
Also…
Gebe ich nach.
Es bringt einfach…
Nichts.
Weiterzumachen.
Der Schwager…
Bedankt sich..
Wofür?
Frage ich mich.
Ich meinen Augen…
Habe ich versagt!
Ein Kaffee…
Hilft mir diesmal…
Auch nicht…
Aus der Krise…
Und irgendwie…
Spüre ich…
Dass die Nase…
Sich verstopft…

Vivienne/Tagaus, tagein…

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