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13.04.2005, © Vivienne
Es ist vorbei
Es ist vorbei,
obwohl wir uns noch regelmäßig sehn.
Es ist vorbei,
obwohl es scheint, als wäre alles weiter schön.
Ich hab mich sehr verändert in der Zeit.
Und du scheinst mir oft weg so weit.
Und deine Schuld ist es ganz sicher nicht allein.
Wie sagt man? Es sollte halt nicht wirklich sein.
Der Traum ist tot,
obwohl du weiter dich um mich bemühst.
Der Traum ist tot,
obwohl der Anschein selbst die anderen oft noch trügt.
Es schmerzt bisweilen viel an dich zu denken.
Ich möchte mir die Zeit des Hoffens fast verdenken.
Du selber tust, als wäre niemals was gewesen.
Schon klar, ich kann in deinen Augen sehr gut lesen.
Was soll schon sein,
die Welt dreht sich auch ohne deine Liebe weiter.
Was soll schon sein,
die Sonne scheint bald wieder hell und heiter.
Die eine Tür schlägt zu, und andere gehen auf.
Und Männer gibts auf dieser Welt zuhauf.
So sagt man, doch Trost spür ich noch keinen recht darin.
Ich warte noch auf den verborgnen Sinn.
Ich denk an dich,
und Liebe spür ich eigentlich nicht mehr.
Ich denk an dich,
und fühle mich dabei unendlich kalt und leer.
Du hast mir wehgetan und ich, ich ließ es zu.
Bleibt nun die Freundschaft? Sag, weißt es denn du?
So tun, als wäre nie etwas gewesen,
das passt nicht wirklich so zu meinem Wesen.
Ich möchte gehn,
und rede weiter ganz normal mir dir.
Ich möchte gehn,
und du zeigst weiter kein Gespür.
Lass uns die alte Maske einfach weiter tragen,
und sparen wir uns deshalb auch die Fragen,
die mir so brennend auf der Zunge liegen,
ich weiß: du würdest doch nur schweigend lügen
.
Vivienne/Gedankensplitter
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