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27.09.2005, © Vivienne

Grübeleien

Ich weiß, du kannst es nicht verstehen,
und doch denk ich darüber nach,
nämlich über unser beider Leben,
und was da mit uns zwei geschah.

Seit wir uns getroffen haben.
Seit ich in deine Augen sah.
Seit ich begriff, ich möchte’ dich haben.
Ist diese Welt so wunderbar.

Dennoch spür ich einen Schatten,
der jetzt über mir so schwebt.
Ein Zweifel bleibt fest in mir haften,
aus dornigem Gemüt gewebt.

Was, wenn wir uns nie getroffen?
Wie würde unser Leben sein?
Könnten wir auf Liebe hoffen?
Oder wären wir doch allein?

Wären wir denn dennoch glücklich?
Zumindest einer von uns zwei?
Ist Liebe für uns zwei so wichtig?
Oder wär’s uns einerlei?

Würden wir uns denn vermissen?
So unbekanntermaßen halt?
Wäre in uns verborgnes Wissen,
dass zwischen uns Zusammenhalt?

Ich weiß genau, wir sind bestimmt
für einander, unbedingt.
Was immer uns die Zukunft bringt,
solang wir nur beisammen sind.

Mussten wir uns kennen lernen?
Konnten wir uns nicht verfehl’n?
Ich möchte mich nie von dir entfernen,
und trotzdem – der Gedanke quält.

Vielleicht sollt’ ich nicht zu viel denken,
es ist passiert, es sollte sein.
Lassen wir’s dabei bewenden,
ich liebe dich und du bist mein.

Vivienne/Gedankensplitter

 

 

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