Anneliese.
Lackierte sich.
Die Fingernägel.
Rot…
Die Farbe der Liebe…
Hermann.
Würde sie abholen.
Nachher.
In ein Restaurant.
Italienisch…
Aber richtig.
Nicht mit Pizza…
Und vorher.
Noch Erwin anrufen.
Im Altersheim.
Er machte sich.
Solche Sorgen.
Immer.
Dass es ihr gut ging.
Sie lachte grell…
Ohne ihn, Erwin.
Ging es ihr.
Sicher besser.
Sehr viel besser.
Und die beste Idee.
Ihn.
Ins Altersheim zu geben.
Schließlich.
War er.
Älter.
Über zwanzig Jahre.
Wozu.
Mit ihm.
Belasten?
Sie sah auf die Uhr.
Es wurde Zeit…
Hermann.
War pünktlich.
Wie immer.
Brachte Blumen.
Herrliche Orchideen…
Hermann.
Ein attraktiver Mann.
Mitte Fünfzig.
Wie sie.
Und.
Auf keinen Fall.
Kränklich.
Wie Erwin.
Als die Arztbesuche.
Überhand nahmen.
Hatte sie ihn.
Abserviert.
Ins Altersheim.
Einmal die Woche.
Ein kurzer Besuch…
Nun ja.
Er hatte ihr.
Die Sparbücher überlassen.
Dankenswerterweise.
Damit.
Hatte sie.
Ausgesorgt.
Die Tochter.
Hatte getobt.
Aber das.
War ihr.
Egal gewesen…
Erwin.
Hatte sie geliebt.
Zweifellos.
Liebte sie wohl.
Noch immer.
Obwohl ihn.
Seine Tochter.
Vom Gegenteil.
Überzeugen wollte.
Sie war fast.
Jeden Tag bei ihm.
Im Altersheim.
Anneliese.
Lachte breit.
Sollte sie.
Die Sparbücher.
Die gab sie.
Nicht mehr her.
Und die Tochter.
Kam ihr.
Nicht ins Haus…
Sie küsste Hermann.
Bevor sie ausstiegen.
Aus dem Auto.
Direkt.
Vor dem Restaurant…
Sie war.
Eine kluge Frau.
Und sie.
Diktierte.
Die Regeln…
Immer schon…
Nach einer wahren Begebenheit…
Vivienne/Gedankensplitter