Was für eine Nacht!
Der Himmel ist ein geheimnisvolles Blau getaucht.
Wie zufällig ein paar Diamanten darauf verstreut.
Wie auf einem blauen Teppich.
Der sanfte Wind lässt mich frösteln.
Aber ich starre zum Himmel.
Wolkenlos.
Und voller Liebreiz des Spätsommers.
Dass ich meinen Blick fast nicht zu lösen vermag.
Sanftes Licht fällt zum Hauseingang.
Die Straßenlaterne lässt das Laub des Wilden Wein in apartem Grün erscheinen.
Eine besondere Nacht.
Ich fühle es.
Und ich fühle auch dich.
Irgendwo bist du.
Und du starrst zum Himmel wie ich.
Eben jetzt.
Ich weiß es genau.
Obwohl wir uns noch nicht kennen.
Aber heute Nacht spüre ich.
Das dauert nicht mehr lange.
Nein.
Heute greife ich nach den Sternen.
Heute greife ich nach dir.
Ich weiß nicht wie du aussiehst.
Ich weiß nicht wer du bist.
Aber ich glaube an dich.
An deine Existenz.
Und dass wir uns treffen werden.
Bald.
Weil ich es fühle.
Weil ich davon überzeugt bin.
Und weil mein Glücksstern schon vom Himmel lacht!
Du bist auch wie ein strahlender Stern.
Der in mein Leben leuchten wird.
Der es in Glanz und Feuer tauchen wird.
Ich glaube daran.
Und der Glaube daran lässt es geschehen…
Meine Augen glänzen.
Ich werde diese Nacht nicht schnell vergessen.
Vielleicht nie.
Ich spüre eine besondere Kraft in mir.
Die mich mit Bedacht erfüllt.
Aber auch mit Visionen.
Ich werde dich lieben.
Und du wirst mich auch lieben…
Ich werfe einen langen Schatten in die Nacht.
Aber ich werde die Schatten abwerfen.
Die dunklen Schatten der Vergangenheit.
Ich werde aufsteigen.
Wie Phönix aus der Asche.
Seht, hier bin ich!
Ihr konntet mir nichts anhaben.
Ich bin stärker denn je!
Eine Sternschnuppe zieht über den Nachthimmel.
Bis sie erlischt.
Ich schließe die Augen.
Und denke fest an meinen Wunsch.
Meinen größten Wunsch!
Dann öffne ich die Augen wieder.
Mein Stern strahlt weiter vom Himmel.
Und er wird mich nicht im Stich lassen.
Ich fühle es…
Vivienne/Gedankensplitter