Ich träume von dir.
Fast jede Nacht.
Aber du beachtest mich nicht.
Oder kaum.
Oberflächlich wirkst du.
Wenn du mit mir redest.
Manchmal auch unpersönlich.
Und kalt…
Ich weiß nicht, was er hat.
Was ich nicht habe.
Ich würde dir die Welt zu Füßen legen.
Wenn du mich ließest.
Ich würde nur für dich da sein.
Und für keine andere.
Ich liebe alles an dir.
Deinen roten Schopf.
Und diese wunderbaren blauen Augen.
Und deine wunderschönen Hände.
Ein Ring fast an jedem Finger.
Und dein fein geschwungener Mund.
Ich möchte dich küssen…
Aber du lässt mich nicht.
Nein.
Ich darf von dir träumen.
Einen unerfüllbaren Traum.
Denn du willst ihn.
Nur ihn.
Und ich komme nicht an dich heran.
Deine Augen leuchten wie ein strahlender blauer Saphir.
Wenn du mit ihm redest.
Ich wünschte, ich könnte dir alles sagen.
Alles über ihn.
Er liebt dich gar nicht.
Er benutzt dich nur.
Er taugt nichts.
Ich weiß alles über ihn.
Und du nichts…
Nicht das Geringste.
Was hat er, was ich nicht habe?
Liegt es daran…
…weil ich unscheinbar bin?
Ich sehe nicht gut aus.
Nein.
Dabei ist mein Haar so rot.
So rot wie deines.
Nur heller.
Und auch meine Augen sind blau.
So wie deine.
Aber sie leuchten nie…
Ich bedeute dir nichts.
Du zeigst es mir mit jeder Geste.
Du redest nur Belangloses mit mir.
Und manchmal bist du kalt.
Abwehrend.
Dann, wenn ich dich dränge:
Komm doch!
Komm doch zu mir!
Es gibt so vieles.
Das ich dir zeigen kann.
Es gibt so vieles.
Das du nicht weißt von mir.
Es gibt so vieles zu entdecken.
Mich und meine Gefühle für dich.
Ich kann dir so viel bieten!
Und er?
Warum hat er die besseren Karten?
Er, mit seinen dunklen Augen und den schwarzen Haaren?
Und den verlogenen Phrasen?
Die ihm glatt über die Lippenkommen?
Warum begreifst du nicht:
Ich bin der Mann, der zu dir gehört!
Nicht er!
Warum gibst du mir keine Chance?
Warum bist du so …kalt?
Dezember 2001
Vivienne/Gedankensplitter