Eine Zigarette zum Frühstück – Gedankensplitter

Marco stand auf.
Fast 11:00 Uhr.
Der Kopf schmerzte.
Die Zunge…
Sie klebte am Gaumen…
Pelzig.
Er stöhnte.
Ging ins Bad.
Holte sich.
Ein Aspirin.
Aus dem Badezimmerschrank.
Schluckte es.
Mit etwas Wasser…
Nach der Dusche.
Fühlte er sich besser.
Befreit.
Sauber…
Das Smartphone vibrierte.
Es war noch lautlos.
Ein Blick auf’s Diplay.
Günter…
Nein.
Mit dem.
Wollte er.
Jetzt nicht.
Reden.
Der.
War verantwortlich dafür.
Dass er.
So abgesackt war.
Letzte Nacht.
Keine Lust.
Auf noch so ein.
Besäufnis.
Wirklich nicht.
Es.
Wurde nicht anders…

Eine Zigarette.
Zum Frühstück.
Der Kaffee.
Schwarz und bitter.
Günter.
Konnte nicht.
Mitreden.
Bestimmt nicht.
Der lebte.
À la carte.
Aus Überzeugung.
Aber er, Marco.
Suchte die Liebe.
Keine Gelegenheitsficks.
Zumindest nicht auf Dauer.
Und Simone…
Sie war mehr.
Als nur.
Eine einmalige Sache.
Für ihn.
Bestimmt sogar.
Aber…
Sie war nicht verliebt.
Nicht.
In ihn.
Und gegen ihren Freund.
Hatte er.
Keine Chance.
Der sah toll aus.
Und hatte noch.
Geld…

Noch eine Zigarette.
Und der Kaffee.
Er wurde kalt.
Ihm war schlecht.
Er seufzte.
Im Grunde.
War er.
Ein Idiot gewesen.
Hatte geglaubt.
Er könnte.
Simones Herz.
Erobern.
Das Ruder herumreißen.
Noch.
Im Namen der Liebe…
Aber letzte Nacht.
Simone.
War deutlich gewesen.
Bist ein netter Kerl…
Aber du siehst doch.
Ich bin vergeben…
Fix…
Tief verletzt.
Hatte er.
Die Nacht versoffen.
Mit Günter.
Wie er heimgekommen war.
Wusste er nicht mehr.
Wohl ein Taxi…
Das Smartphone.
Es surrte wieder.
Marco seufzte.
Er musste.
Fertigwerden damit.
Ohne Alkohol…

Vivienne/Gedankensplitter

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