Einfach allein zu sein? – Gedankensplitter

Gisela trank…
Ihren Frühstückskaffee.
Mit Süßstoff.
Ohne Milch.
Eine Scheibe…
Vollkornbrot.
Mit Margarine…
Fast ein…
Dreiviertel Jahr…
War sie nun…
Von Horst…
Geschieden…
Ein neues Leben!
Wie sie sich…
Geschworen hatte.
Eine neue Wohnung.
In einem…
Anderen Stadtbezirk.
Fünf Minuten.
Von der Firma weg…
Und die ersten Wochen…
Hatte sie…
Ordentlich.
Über die Stränge…
Geschlagen.
Aber Gerd…
Ihr netter Kollege…
Hatte die Affäre…
Nicht!
Vertiefen wollen.
Obwohl selber Single…
Wollte er sich…
Nicht festlegen.
Nicht schon wieder!
Ich will jetzt…
Meine Freiheiten…
Genießen!

Das war…
Ärgerlich gewesen.
Verletzt…
Hatte sie einige…
One-Night-Stands.
Hinter sich…
Gebracht.
Mehr getrunken…
Als ihr gut tat.
Und ganz schnell…
War sie…
Verrufen gewesen.
Das!
Hatte sie noch…
Viel weniger…
Gewollt.
Denn so alleine…
Leben…
Das hatte ihr…
Nach der Trennung…
Nicht vorgeschwebt…
Einen Mann!
Anders als Horst.
Aufmerksam.
Ein guter Liebhaber.
Der auch selber.
Im Haushalt…
Anpackte!
Aber das war…
Nicht so einfach.
Wie sie…
Erwartet hatte.
Schnell war sie…
Desillusioniert…
Gewesen!
Merke:
Die guten Männer…
Längst vergeben!

Als sie sich…
Getrennt hatte.
Hatte sie sich…
Wenig Gedanken…
Gemacht.
Wie es…
Weitergehen würde.
Irgendwie…
Hatte sie fest…
Damit gerechnet.
Schnell wieder…
Bei einem Mann…
Einziehen zu können.
Genaugenommen.
Hatte sie dabei…
An Gerd gedacht.
Nun fiel ihr…
In der Wohnung oft.
Die Decke…
Auf den Kopf.
Spaziergänge.
Kinoabende…
Aber kein Mann…
Hatte Interesse…
Gezeigt…
Sie einmal…
Angesprochen…
Gisela stand auf.
Räumte den Tisch ab.
Wie es aussah.
Musste sie jetzt.
Ihr Leben…
Neu organisieren.
Einfach lernen…
Alleine zu sein…

Vivienne/Gedankensplitter…

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