Erwachende Gefühle
Sag,
spürst du es denn nicht?
Dieses Prickeln
zwischen uns beiden?
Diese Flamme,
die uns erfasst hat,
und die uns bald brennen lässt,
lichterloh?
Komm,
dreh dich nicht weg!
Tu nicht so,
als wäre ich dir egal!
Sieh mich an!
Blicke mir in die Augen!
Und ich weiß,
ich kann die Wahrheit lesen,
in deinem Gesicht.
Ich kann deine Gefühle spüren,
die zu verbergen versuchst…
Warum?
Warum gibst du dir Mühe?
Warum machst du es
uns beiden schwer?
Gib mir deine Hand.
Komm näher her,
zu mir.
Ich kann kaum beschreiben,
was ich für dich fühle,
aber ich will dich.
Und du willst es auch…
Diese Augen!
Dieses Blau.
Fast unschuldig…
Aber der Schalk blitzt in ihnen.
Du willst spielen?
Keine Chance.
Du bist durchschaut.
Ich lass dich nicht gehen.
Nicht heute.
Du wirst mich
nicht mehr los.
Oder vielmehr.
Du selbst wirst mich
nicht mehr gehen lassen,
selbst,
wenn ich dich erst
meine Leidenschaft
gelehrt habe.
Komm zu mir.
Komm,
und öffne dich.
Sei mein.
Du wirst es nicht bereuen…
Vivienne/Gedankensplitter