Weißt du, dass ich von dir träume?
Als ob du hier wärst, echt, real.
Nicht, dass ich dich mal satt bekäme –
Mein Gefühl für dich wird niemals schal.
Ich vermiss dich oft so, ich kann’s nicht sagen.
Warum kannst du nicht immer bei mir sein?
Ich weiß, ich darf mich nicht beklagen,
ich sollt’ nicht unbescheiden sein…
Doch in mir brennt ein großes Feuer,
das sich verzehrt, nach dir allein.
Du bist mir lieb, unglaublich teuer!
Ich vermiss dich, hier bei mir, allein.
In meine Träume muss ich flüchten,
ich fühl dich, spür dich, fast wie echt.
Muss ich real auf dich verzichten,
sind mir auch meine Träume recht.
Oder sagen wir, sie müssen mir genügen,
solange, bis du wieder bei mir liegst.
Ich kann genug nicht von dir kriegen,
weil du mich wie kein and’rer liebst.
Ich schließ die Augen, seh’ dich lachen,
und die Erregung steigt in mir ganz schnell.
Du machst mit mir verrückte Sachen,
das Glück färbt meine Seele hell…
Ich steh’ auf dich, ich sag es ehrlich,
nein, es drückt es nur ungenügend aus.
Dein Blick, ich spür ihn so begehrlich.
Du ziehst mich in Gedanken aus…
Hast mich gelehrt, ich muss nicht schön sein,
nicht perfekt, nicht glatt, und nicht banal.
Du sagtest, du willst mit mir vereint sein,
und and’re Frauen steh’n nicht zur Wahl.
Sag wann kommst, ich will nicht nur träumen.
Sag, wann kommst, ich will dich real!
Warum denn so viel Zeit versäumen,
dich jetzt zu lieben wär’ doch ideal!
Und doch, du kannst heut nicht bei mir sein.
So sehr ich zetere und mich mokier’
So lass ich all mein Jammern gut sein.
Und träume diese Nacht von dir…
Vivienne/Gedankensplitter