Liebelei – Gedankensplitter

Ricarda stand auf.
Ihr Mann Matthias.
Grunzte im Schlaf.
Und drehte sich.
Auf die andere Seite.
Sie zuckte die Achseln.
So war.
So würde er.
Immer bleiben…
Aber immerhin.
Wusste sie.
Jetzt.
Es ging.
Auch anders.
Ganz anders.
Sie dachte.
An Ferdinand.
Ein Lächeln.
Nahm ihrem Gesicht.
Die übliche Strenge.
Ferdinand.
Ihr Kollege.
Arbeitete.
In derselben Abteilung.
Und das.
Seit fünf Jahren.
Und letzte Woche.
War es.
Passiert.
Endlich.
Aber es…
Hatte sein müssen…

Ferdinand…
Wann?
War das Ganze?
Losgegangen?
Genau.
Hätte sie es.
Nicht mehr.
Sagen können…
Gemeinsame Kaffeepausen.
In die Kantine.
Zu Mittag…
Fast selbstverständlich.
War er.
Bei ihr gestanden.
Wenn es ruhiger war.
Wenn er.
Lust darauf.
Gehabt hatte…
Und manchmal.
Waren sie.
Nach der Arbeit.
Noch schnell.
Auf einen Kaffee.
Gegangen.
Oder auf ein Eis.
Wie jetzt.
Im Sommer…
Sie hatte.
Gern geredet.
Mit ihm.
Und gelacht.
Eigentlich nur mehr.
Mit ihm.
Der Wohlfühlsmoment.
In seiner Nähe…
Unübertroffen…

Natürlich.
Hatten die Kollegen.
Getuschelt.
Manchmal mehr.
Manchmal weniger.
Aber das.
War ihnen.
Egal gewesen.
Beide unglücklich.
In ihren Beziehungen.
Angeödet.
Letzte Woche.
War es passiert.
Ihr Mann.
Nicht daheim.
Und sie hatte.
Ferdinand.
Mit heimgekommen.
Selbstverständlich…
Ein Traum…
Gerettet werden.
Vorm Verdursten….
So viel Glück.
Unendlich viel Glück…
Natürlich.
Nur eine Liebelei.
Nie.
Konnte.
Mehr daraus werden.
Aber etwas Besonderes.
Auf jeden Fall…

Vivienne/Gedankensplitter

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