Neue Bohnen Zeitung

 


Sehnsucht

 Schau in die Nacht und denk’ an dich.
Und das die ganze Zeit.
Und ich vermiss dich wirklich sehr
So nah bist und doch weit.

Die Dunkelheit, die macht mir Angst.
Wie’s dir wohl unten geht?
Schläfst du schon oder bist du wach
Und vor der Arbeit stehst?

Ich denk, das muss wohl Sehnsucht sein,
die ich in mir stark spür’.
Du stehst mir nah wie kaum ein Mensch.
Da kannst du nichts dafür.

Dein Lachen wärmt die Seele mir.
Mein Bruder bist im Geist.
Nicht weil ich dich so sehr begehr,
Oh nein, weil’st alles weißt

Und niemals hab’ ich es bereut,
dir alles zu gestehen.
So wie auch ich so manches Mal
dir tief ins Innerste gesehen.

Jetzt bist du weg, uns trennt die Nacht.
Bist irgendwo, ganz fern.
Ich wünsch’, ich spürte deine Hand.
Könnt’ deine Stimme hör’n.

Ob du es fühlst, was ich jetzt denk?
Mag sein, du weißt es längst!
Schön wäre es auf jeden Fall,
wenn du all das empfängst.…

Vielleicht stehst du bisweilen auch
so in der Nacht, wie ich
Weit draußen und du träumst dahin
Und denkst dabei an mich…

Für Chris!

Vivienne/Gedankensplitter

 

 

 

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