Neue Bohnen Zeitung

 


Unstet

Der Alltag drückt mich nieder schwer.
Ich fühl mich öde, müd’ und leer.
So wie der Himmel über mir.
Es ist nicht warm, so dass ich frier.

Wo bleibt die Freude, wo die Kraft,
die mir das Leben bunter macht?

Am Arbeitsplatz regieren Zahlen.
Statistiken, die untermalen:
Du bist zwar gut, doch keine Frage.
Wärst du zu mehr noch in der Lage.

Wo bleibt die Fröhlichkeit und Wärme,
die mir vertreibt die tiefe Härme?

Ich sehn mich sehr nach Zweisamkeit,
doch niemand sichtbar, weit und breit,
der meine tiefe Sehnsucht stillt,
die ich nie zeig, doch drängend fühl’.

Wo bleibt die Liebe, wo das Lachen?
Es scheint kein Raum für diese Sachen!

Empfindsam fühl ich mich gedrängt,
fast wie in ein Korsett gezwängt.
Und wo bleib’ ich, so eingesperrt?
Das große Glück wird mir verwehrt.

Wo ist mein Traum vom Glück geblieben?
Muss wohl zerschellt ganz hinten liegen.

Die Sonne durch die Wolken bricht.
Bringt in den öden Tag ihr Licht.
Antriebslos wend’ ich mich ab.
Mein Weg führt immer nur bergab…

Lass ich mich gehen, bin ich blind?
Dass ich den rechten Weg nicht find?

Die Antwort muss in mir drinnen sein.
Bin ich bereit, geht’s von allein.
Geduld hilft durch die schweren Stunden,
die Hindernisse zu umrunden…

Das Glück des Menschen liegt an ihm selbst!

Vivienne/Gedankensplitter

 

 

Schreibe einen Kommentar