Unüberlegt – Gedankensplitter

Philipp.
Saß daheim.
Vor dem TV-Gerät…
Die Zeit.
Verging langsam.
Und der Müll.
Der im Fernsehen lief…
Machte ihn.
Fertig.
Er erinnerte sich.
Vor ein paar Wochen.
Hatte er es sich.
So toll.
Vorgestellt.
Daheim sein.
Nicht.
Mit dem cholerischen Chef.
Herumschlagen.
Die nervigen Kollegen.
Nicht mehr.
Ertragen.
Zu müssen.
Aber nun.
War er daheim.
Seit einer Woche.
Und faulenzen.
War nicht toll.
Nicht.
Im Geringsten.
Und vor allen Dingen.
Hatte er.
Kein Geld…
Seine Ersparnisse.
Gingen drauf.
In diesen Wochen…

Vor genau.
Einer Woche.
Hatte er.
Diesen Streit gehabt.
Mit dem Chef.
Sehr schnell.
War er.
In Fahrt geraten.
All der Frust.
All die Wut.
So viel.
Hatte sich.
Aufgestaut.
In den zwei Jahren.
Er hatte genug gehabt.
Und hatte geschrien.
Mit dem Chef.
Berauscht.
Von all dem.
Was er sich.
Von der Seele redete.
Brüllte.
Und dann.
Ich kündige.
In diesem Saftladen!
Du Dreckskerl!
Er war erstaunt.
Selber.
Von dem.
Was er gesagt hatte.
Aber…
Es war ein Fehler.
Gewesen…

Dumm!
Unbeschreiblich dumm!
Da hatte sich.
Manches.
Angesammelt.
Aber.
Er war.
Zu weit gegangen.
Nicht nur.
Dass er.
Keinen Job.
Mehr hatte.
Das Arbeitslosengeld.
Wurde.
Gestrichen.
Für ein paar Wochen!
Das.
Hatte er.
Nicht gewusst.
Sonst.
Hätte er es sich.
Überlegt.
Entschuldige dich.
Bei deinem Chef.

Hatten ihm.
Freunde geraten.
Vielleicht.
Nimmt er dich wieder…
Er stöhnte.
Sinnlos.
Nicht einmal.
Mit einem Kniefall.
Würde das.
Noch etwas werden…

Vivienne/Gedankensplitter

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