Wenn du mich ansiehst,
geht in mir die Sonne auf.
Schwer zu begreifen.
Du warst mir lange so fremd.
Fast beiläufig.
Teil meines Lebens.
Ohne Bedeutung.
Ich wusste nichts von dir.
Nichts, was wichtig war.
Ich ahnte nicht.
Wie ähnlich wir uns sind.
Und was wir denken.
Scheint fast der eine vom anderen.
Gelernt zu haben.
Obwohl es nicht stimmt.
Nein.
Wir sind von alleine so geworden.
Wie wir sind.
Und langsam erst sind wir uns näher gekommen.
Gestern wurde alles anders.
Gestern sind unsere Welten verschmolzen.
Gestern sahen wir erst.
Wie nah wir uns doch sind.
Fast als hätten wir hier aufeinander gewartet.
Füreinander bestimmt?
Ich wage es kaum zu hoffen.
Aber wenn ich dich sehe.
Bin ich verwirrt.
Und ich lese in deinen Augen so vieles…
Es weckt Begehren in mir.
Und Bauchkribbeln.
Mir wird ganz schwindlig.
Aber ich bin nicht krank.
Denn ich meine fast zu schweben.
Beim Gehen spüre ich keinen Boden mehr.
Und wenn wir reden.
Bringst du die Saiten meiner Seele zum Schwingen…
Leg wieder deinen Arm um mich!
So wie gestern!
Tönt es in meinem Kopf.
Und in Erinnerung wird mir ganz warm.
Du winkst mir von der Weite.
Strahlst über das ganze Gesicht.
Und ahnst nicht.
Welches Glück du in mir geweckt hast.
Ich winke dir zurück.
Und wünsche mir doch.
Dass du mir näher kommst.
So viel näher.
Aber noch lieber wäre ich allein mit dir.
Ganz allein.
Damit niemand uns zusehen kann…
Ich bin so verrückt!
Ob du das wirklich willst?
Diese Frage kann ich nicht ignorieren.
Ich glaube nicht.
Dass deine Augen lügen.
Aber ich möchte in dich hinein sehen.
Deinen Kopf öffnen.
Und forschen.
Was du für mich fühlst.
Wirklich.
Ein letzter Blick auf dich.
Du verlierst dich in der Menge.
Schade.
Aber morgen ist wieder ein Tag.
Morgen sehen wir uns.
Und ich möchte dir näher kommen.
Jeden Tag…
Ich summe eine romantische Melodie.
Ich weiß nicht.
Wie das Lied heißt.
Oder wer es singt.
Aber ich summe es nur für dich…!
Vivienne/Gedankensplitter