Wenn Madame schmollt… – Gedankensplitter

Ich laufe.
Durch die Wohnung.
Unruhig.
Das.
Gibt’s doch nicht.
Im Bad.
In den Fächern.
Mit den Handtüchern.
Nicht.
Hinter.
Der Waschmaschine.
Nicht.
Unter dem.
Wäscheständer…
Nicht.
Ich bin nervös.
Prüfe.
Die Wohnungstür.
Sie ist.
Verschlossen.
Ich beginne.
Zu schwitzen.
Petite!
Meine kleine Maus!
Wo?
Ist sie?
Ich beginne sie.
Zu rufen.
In.
Meiner Hilflosigkeit.
Petite!
Da.
Rührt sich.
Etwas.
Im Schuhregal…
Meine Gebieterin…

Distanziert.
Ihr Blick.
Sie.
Ist sauer.
Auf mich.
Verständlich.
Hektisch.
War ich.
Heimgekommen.
Schwer bepackt.
Einkäufe…
Plötzlich.
War sie.
Verschwunden.
Kein Futter.
Lockte sie an.
Und auch jetzt.
Da sie gekrochen ist.
Aus dem.
Schuhregal.
Zeigt sie mir.
Die.
Kalte Schulter…
Oh!
Die Dame…
Sie schmollt!
Wie?
Kann ich?
Ihre Gunst?
Wieder?
Erlangen?
Ganz schwierig.
Dieses.
Unterfangen…!

Schließlich.
Kommt sie doch.
Zum Futter.
Ich streichle sie.
Reiche ihr.
Leckerli.
Die sie annimmt.
Huldvoll.
Wenig später.
Läuft sie zu mir.
Miaut.
Laut.
Drängend.
Sie will…
Dass ich komme.
Mit ihr…
Bald.
Liegt sie.
Auf den Handtüchern.
Und ich.
Verwöhne sie.
Meisterhaft!
Wie sie schnurrt!
Ich habe.
Madame.
Wieder Versöhnt…
Welch!
Ein Glück!
Vivienne/Gedankensplitter

Schreibe einen Kommentar