Zu wenig – Gedankensplitter

Celina schluchzte.
Heimlich.
Auf der Toilette.
Es tat so weh.
Daran.
Zu denken.
Noch immer…
Die Tür.
Wurde aufgerissen.
Celina erstarrte.
Fast sofort.
Hörte sie auf.
Zu weinen.
Wischte sich.
Die Tränen ab.
Wusch sich die Hände.
Die Kollegin.
Musterte sie nicht.
Ging vorbei.
In eine der Kabinen…
Celina.
Blickte.
In den Spiegel.
Dann.
Ging sie zurück.
Ins Büro…
Ein Monat.
War es her.
Ein Monat.
Wann?
Würde es anfangen?
Weniger weh zu tun?
Sie biss sich.
Auf die Lippen…
Keine Tränen!

Horst.
Hatte sie verlassen.
Nach.
Nicht einmal.
Einem Jahr.
Dabei.
Hatte sie.
Alles getan.
Was er wollte…
Alles!
Jeden Wunsch.
Hatte sie ihm.
Abgelesen.
Von den Augen.
Sie war devot gewesen.
Hatte sich ihm.
Untergeordnet.
Wie ihre Mutter.
Gesagt hatte.
Immer schon…
Ein Mann.
Der braucht das.
Dass er.
Die Nummer 1 ist…
Horsts Ex.
War.
So eine Emanze gewesen.
Sie hatte ihm.
Widersprochen.
Wollte.
Eine Partnerschaft.
Gleichberechtigt.>

Nein.
All diese Fehler.
Wollte sie, Celine.
Nicht machen.
Ganz genau.
Hatte sie gewusst.
Was sie.
Tun musste.
Wie.
Eine kluge Frau eben…
Und dann.
Hatte Horst.
Geredet mit ihr.
Und gesagt.
Sorry.
Du bist langweilig.
Du gehst mir…
Auf den Geist.
Völlig.
Jetzt lebte er wieder.
Mit der Emanze.
Unglaublich.
Ihrer Vorgängerin…!
Tränen.
Erneut…
Wie er ihr, Celina.
Das.
Antun.
Hatte können.
Alles.
Hatte sie getan.
Für ihn.
Aber…
Es war zu wenig…

Vivienne/Gedankensplitter

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