Schwierige Zeiten – Tagaus, tagein…

Sonntagnachmittag.
Bringt uns der Schwager.
Wieder nach Hause.
Er hat…
Mittlerweile…
Große Fortschritte…
Gemacht.
Kann wieder gehen…
Autofahren…
Hilfsmittel.
Seinen Bruder…
Zu versorgen…
Nutzt er auch.
Kaum!
Konnte man sich.
Das vorstellen.
In der Nacht…
Auf Donnerstag.
Als er ganz…
Hilflos…
Im Bett lag…
Starke Schmerzen.
Und voller Sorge.
Dass er…
Sich nicht mehr…
Um seine Familie…
Kümmern konnte.
Glück gehabt.
Dass ich gleich…
Da sein konnte.
Dass mein Bruder…
Selber auch…
Urlaub hatte.
So konnten wir ihn…
Die Familie…
Entlasten…

Donnerstagmorgen.
Musste ich mich.
Erbrechen.
Alles!
War mir zu viel…
Geworden…
Aber letztlich…
Entwickelten sich…
Die Dinge….
Nicht ganz so…
Dramatisch…
Wie befürchtet…
Ein Schuss!
Vor den Bug!
Der Schwager weiß nun.
Er muss sich…
Zurücknehmen.
Alle Wünsche…
Kann er nicht…
Erfüllen.
Und er kann nicht.
Überall!
Gleichzeitig sein…
Jetzt…
Ist der Zeitpunkt…
Daraus zu lernen.
Vor allem auch.
Für die Kinder.
Papa ist nicht…
Superman.
Auch wenn er es…
Immer wieder…
Versucht hat…

Lily und Cherie…
Geht es gut.
Als ich…
Die Tür aufsperre.
Futter…
Kuscheln….
Und manches mehr…
Aber vorher ist…
Noch einiges…
Zu erledigen.
Wäsche waschen.
Pflanzen gießen.
Ordnung machen.
Noch ein Kaffee…
Morgen geht es wieder.
In die Firma.
Und dort…
Wartet auch…
So manche…
Unliebsame Nachricht…
Auf uns.
Entscheidungen.
Über unsere Köpfe…
Hinweg.
Zu unserem Nachteil…
Ein kalter Wind…
Bläst uns entgegen…
Eisig kalt.
Da wäre es…
Wünschenswert.
Wenn familiär…
Wenigstens…
Kurzfristig…
Ein wenig Ruhe…
Einkehren würde…
Ruhe!
Wie sehr…
Wünsche ich mir das!

Vivienne/Tagaus, tagein…

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