Pensionsschock! – Gedankensplitter

Werner wälzte sich.
Im Bett.
Hin und her.
Eigentlich war es.
Schon.
Nach 08:00 Uhr.
Und seine Frau.
Lisbeth.
War schon.
Vor einer Weile.
Aufgestanden.
Hatte das Frühstück.
Gemacht.
Und war…
In die Firma gefahren…
Bis später!
Hatte sie noch…
Gemeint.
Er hatte nur…
Gegrunzt.
Im Grunde war er.
Nicht mehr müde.
Aber irgendwie…
Wollte er.
Nicht aufstehen.
Das Frühstück.
Lockte ihn nicht.
Und was sollte er.
Nur tun?
Aufräumen…
In der Wohnung?
War das jetzt…
Wirklich…
Seine Aufgabe?
Wie Lisbeth…
Vorgeschlagen hatte…

Eine Viertelstunde später.
Saß er…
Beim Kaffee.
Ein Marmeladebrot.
Aber…
Es schmeckte ihm nicht…
Lisbeth war nicht da…
Aber selbst…
Wenn er mit ihr.
Aufgestanden wäre…
Hätte es ihm…
Nicht geschmeckt.
Die Firma fehlte ihm.
Die Kollegen!
In der Abteilung…
Da war er jemand…
Gewesen.
Da waren die Mitarbeiter.
Zu ihm gekommen.
Hatten seinen Rat gesucht…
Daheim hatte er nur.
Lisbeth.
Die ihm…
Ins Wort fiel.
Wenn er politisierte.
Und gestern Abend.
Hatte sie ihm.
Eine Liste gemacht.
Was er alles tun könnte…
Daheim.
In seiner Freizeit.
Geschirrspüler.
Aus- und einräumen.
Sträucher zurückschneiden.
Im Garten.
Im Schlafzimmer saugen…

Lisbeth war bestimmt.
Gewesen.
Ich gehe noch arbeiten.
Ich sehe nicht ein.
Dass du…
Den ganzen Tag…
Auf der Couch liegst.
Und ich den Haushalt.
Machen soll…
Mach dich nützlich!
Wütend war er.
Deswegen gewesen.
Musste er jetzt.
In der Pension…
Diese Sachen machen?
Mach dich nützlich!
Hatte Lisbeth gemeint.
Genau das hatte ihn.
So gewurmt.
In der Pension…
War er.
Ein Niemand.
Unwichtig.
Bedeutungslos.
Drei Wochen hatte ihm.
Lisbeth zugesehen.
Wie er…
Den halben Tag.
Vor dem TV-Gerät…
Gesessen hatte.
Serien angesehen hatte.
Die ihn gar nicht.
Interessiert hatten…
Nur…
Um die Zeit…
Totzuschlagen…

Hatte Lisbeth Recht?
War er…
Auf dem besten Weg…
Ein Faultier zu werden?

Vivienne/Gedankensplitter

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