Jörg sah alt aus.
In diesem Augenblick.
Sein feiner Anzug…
Wirkte ramponiert.
Wie die Blume…
Am Revers…
Elke saß da.
Wortlos.
Und versuchte…
Zu begreifen.
Was ihr Jörg…
Da eben…
Zu erklären…
Versucht hatte…
Jörg trat…
Zum Fenster…
Sie, Elke.
Rekapitulierte…
Noch einmal…
Seine Worte…
Emma, meine Frau.
Sie weiß von uns.
Ein Privatdetektiv…
Hat mich bespitzelt…
Die letzten Wochen.
Er hat Fotos gemacht…
Schweigen…
Emma will die Scheidung.
Und sie lässt mich…
Bluten…
Das Haus…
Muss verkauft werden.
Ich kann sie ja…
Nicht auszahlen…
Im ersten Moment…
War sie, Elke, glücklich…
Gewesen!
Endlich!
würde Jörg…
Ihr gehören!
Ganz und gar…
Aber Jörgs Beichte…
Schonungslos.
Wir werden sparen…
Müssen.
Eine kleine Wohnung.
Der Sportwagen…
Ist dann auch weg…
Ich muss zahlen…
Für Emma…
Für die Kinder…
Ich werde dich…
Nie mehr…
Verwöhnen können…
So wie jetzt.
Aber…
Wir haben uns…
Die rosarote Wolke war…
Einem dichten Nebel…
Gewichen…
In Elkes Innerstem…
Tobte es.
Keine Geschenke!
Keine Wochenenden…
In Madrid…
Oder Mailand!
Kein teurer Schmuck.
Keine Modellkleidung…
Keine Candlelight Dinners…
Exquisit…
Und das Schlimmste…
Sie, Elke…
Musste wohl weiter…
Arbeiten gehend!
Die Stille…
Sie lastete wie…
Eine hohe Wand…
Zwischen ihnen…
Elke wusste…
Dass sie nun…
Antworten musste…
Jörg…
Er wartete darauf.
Langsam stand Elke auf.
Schüttelte den Kopf…
Zuerst kaum merklich…
Dann entschieden…
Sie verließ…
Das Hotelzimmer…
Ohne ein Wort.
Jörg barg sein Gesicht…
In seinen Händen…
Minuten.
Dann griff er…
Nach seinem Handy…
Hallo, Emma…
Du hattest recht.
Sie wollte nur…
Mein Geld…
Es tut mir…
So leid…
Ich war so…
Ein Narr…
Schließlich…
Nickte er…
Ja.
Ich komm gleich heim…
Ich liebe dich.
Bis später!
Vivienne/Gedankensplitter