Shortbread

Shortbread ist ein Mürbeteiggebäck, das aus den Grundzutaten Butter, Zucker und Mehl besteht. Der Name basiert auf einer älteren Bedeutung des Wortes „short“ und bezeichnet die mürbe Konsistenz des etwas krümeligen Gebäcks. Das Shortbread wird bei relativ niedriger Temperatur gebacken und soll nicht braun werden.

Die einfache Zusammensetzung kann ein ganz praktischer Grund für die jahrhundertelange Tradition und Beliebtheit sein: Die wenigen Zutaten sind fast immer vorrätig und nach dem Backen ist auch die Haltbarkeit recht gut.

Ursprünglich wurde Hafermehl benutzt, inzwischen wird meist Weizenmehl verwendet, das aber auch durch Reismehl oder Stärke ergänzt werden kann. Für zusätzliche Zutaten besteht eigentlich keine Begrenzung. Beliebt ist z.B. Shortbread mit abgeriebener Orangenschale, mit Ingwer oder mit Schokoladenstückchen, aber es gibt sogar Rezepte, bei denen ein Teil der Butter durch Erdnussbutter ersetzt wird.

Auch bei den Formen gibt es verschiedene Varianten, von kuchenstückförmigen (den Petticoat tails) über runde bis hin zu den rechteckigen und etwa fingerlangen Shortbread-Fingers. Die erstgenannte Variante, bei der aus einer runden Form dreieckige, strahlenförmige Stücke geschnitten werden, soll auf alte heidnische Bräuche zurückgehen und Sonnenstrahlen symbolisieren.

Für alle, die nun Appetit bekommen haben, hier noch eins von vielen Rezepten für Shortbread Biscuits. Ihr braucht dafür als Zutaten:

 

200g weiche Butter

150g Zucker

200g Weizenmehl

1 Prise Salz

2 gehäufte El Haferkleie

1 Vanilleschote

 

Solltet ihr keine Haferkleie zur Hand haben, aber gleich losbacken wollen: Die Haferkleie könnt ihr durch entsprechend mehr Mehl ersetzen. Auch das Mark der Vanilleschote kann weggelassen werden.

So geht die Zubereitung:

Das Mark der Vanilleschote auskratzen und unter den Zucker mischen, eine Prise Salz zugeben. Das Mehl abwiegen und die Haferkleie untermischen. Nun mit dem Handrührgerät die weiche Butter mit der Zucker-Mischung zu einer weichen Masse verarbeiten. Löffel für Löffel danach auch die Mehl-Kleie-Mischung untermengen. Bei Bedarf kann auch noch etwas Mehl zugegeben werden.

Jetzt den Backofen auf 180 Grad vorheizen, während der Vorheizzeit den Teig kurz in den Kühlschrank stellen. Backpapier auf einem Backblech ausbreiten. Dann den Teig zu kleinen Kugeln in Größe von kleinen Walnüssen rollen, mit etwas Abstand auf das Backpapier setzen und leicht flach drücken. Etwa 10-15 Minuten backen, bis sie leicht golden aussehen. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech gut auskühlen lassen, bevor man sie herunternimmt.

 

 

 

 

 

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