Montagmorgen.
Ich verlasse die Wohnung.
Auf dem Weg.
In die Arbeit.
Der Hof ist verschneit.
Vorsichtshalber…
Marschiere ich…
Zur nächsten Haltestelle.
Der Weg ist…
Besser geräumt.
In der Straßenbahn…
Ein junger Mann…
Den Fuß…
Auf dem Sitz…
Gegenüber…
Ausgestreckt.
Ich weise ihn zurecht.
Aber der…
Schaltet auf stur.
Nein!
Da mache ich…
Ein paar Fotos…
Von ihm.
Spontaner Gedanke.
Und drohe ihm.
Diese auf Facebook…
Zu veröffentlichen…
Natürlich.
Tue ich das nicht.
Aber…
Es macht Spaß.
Wie der Bursch…
Daraufhin…
Sein Gesicht verdeckt.
Nein.
Gegen Rüpel ist man.
Oft machtlos.
Aber ganz so…
Muss man diese…
Dann auch nicht…
Hinnehmen!
Ein paar Kollegen.
Sind mit mir…
Im Büro.
Eine Kollegin kommt auch…
Therapie…
Nach Krebserkrankung.
Wir tauschen uns aus.
Sie ist jünger.
Als meine Schwester…
Es war…
Und ich hoffe.
Sie schafft es…
Der Arbeitstag fordert.
Unsere Chefin…
Befindet sich…
Auf Urlaub.
Schifahren!
Eine Woche…
Feuerpause…
Ohne diverse Anordnungen.
Das Tagwerk ist fordernd…
Trotzdem.
Und draußen…
Schneit es.
In dichten Flocken.
Als wäre Dezember…
Glücklich…
Bin ich nicht.
In diesem Winter.
Wird mir…
Die weiße Pracht…
Fast schon zu viel!
Der Schwager holt mich.
Von der Arbeit ab.
Ausreden.
Der Tag…
Brachte der Familie.
Chaos pur…
Wir trinken Kaffee.
Das Allheilmittel.
Ich kann zuhören…
Der Tag neigt sich.
Und erfreulich.
Wie lange der Tag.
Schon hell bleibt!
Ein paar Duftkerzen…
Verbreiten…
Eine angenehme…
Atmosphäre…
Ich studiere…
Den Wetterbericht…
Am Smartphone…
Nein…
Der Frühling…
Kündigt sich…
Noch nicht an…
Am Wochenende…
Soll es sogar…
Empfindlich kalt werden…
In der Nacht…
Auf Samstag…
Mit diesen Gedanken…
Schlafe ich ein…
Einem neuen Arbeitstag…
Entgegen…
Vivienne/Tagaus, tagein…