Ich bin dann mal ich – Philosophien

Rückblick.
Vor 15 Jahren.
Da führte ich.
Einen Mehr-Fronten-Kampf.
In der damaligen Firma.
Scheinbar aussichtslos.
Zwangsbeglückung.
Manipulation.
Hineinzwingen.
In ein fragwürdiges Glück.
Das ich nie wollte.
Ein krauser Deal.
Auf meine Kosten.
Krank und gestört.
Ein Horror-Tripp.
Für mich.
Fast allein.
Gegen ein Umfeld.
Das ich mir.
Nicht ausgesucht hatte.
Jeden Tag.
In Opposition.
Auf meiner Seite nur.
Meine Familie.
Und.
Mein liebster Mensch.
Man wollte mir.
Meinen freien Willen.
Nicht zugestehen.
Auf keinen Fall.
…und ist sie nicht willig…
So braucht sie Gewalt!
So das Credo.
Aber…
So einfach war das nicht.
Ich schwieg.
Blieb aber…
Ich selbst…
Bis die Wolken…
Wichen.
In heftiger Bedrängnis…
Gelang die Flucht!

Das war vor 13 Jahren.
Ich konnte endlich.
Ich selber sein.
Wie ich wollte.
Quasi.
Von einem Tag.
Auf den anderen.
Angekommen.
Das erste Mal.
In meinem Leben.
Mit 45 Jahren.
Ein…
Unbeschreibliches Gefühl.
Das ich erst.
So nach und nach.
Realisieren konnte.
So unwirklich.
Es anfangs auch schien.
Natürlich.
Bin ich anders.
Und ich verstehe auch.
Dass nicht jede/r.
So leben mag.
Aber…
Für mich.
Ist es das Beste.
Glück.
Meine eigene Definition.
Denn für mich.
Muss es passen.
Und nicht für andere.
Die meinten.
Sie wüssten am besten.
Wie mein Leben.
Auszusehen hätte…

Die Zwangsbeglücker.
Habe ich abgestreift.
Eine Lebensfreude…
Gefunden.
Auf die ich.
Nie zu hoffen wagte.
Früher.
Glaubte ich doch.
Für das Glück.
Nicht geschaffen.
Zu sein.
Weil es immer.
Menschen gab.
Die mir…
In die Suppe.
Zu spucken versuchten.
Die meinten.
Es wäre leicht.
Über mich…
Drüber zu fahren.
Aber…
Das ist es nicht.
Letztlich.
Wenn ich…
Wirklich nicht will.
Wie oft…
Musste ich mich beugen?
Wie oft…
Bin ich gefallen?
Ich stand auf.
Jedes Mal wieder.
Ungebrochen.

Ich bin dann mal ich.
Seit 13 Jahren…

Vivienne/Philosophien

 

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