Ohne Motivation – Gedankensplitter

Luise orderte noch.
Einen Aperol.
Ihr Begleiter.
Ein Anwalt…
Hatte seinen Arm.
Um sie gelegt…
Sie lachten und schäkerten…
Obwohl Mitternacht.
Schon lange…
Vorbei war.
Und sie…
Am nächsten Morgen.
Früh raus musste.
Aber sie schob.
Diesen Gedanken.
Weit von sich.
Während sie ihr Glas…
Wieder leerte…
Hier und jetzt.
Dieser Augenblick zählte.
Und mit ihrem Job…
Wollte sie sich…
Nicht befassen…
Nein…
Diese Nacht…
Sie dauerte.
Noch lange!
Stunden später.
Als der Anwalt.
Sie heimgebracht hatte.
Schickte sie.
Eine What’s App.
An den Chef.
Ich bin krank
Und am Vormittag.
Würde sie…
Zum Hausarzt schauen…
Vielleicht der Rücken…
Mal sehen…
Was ihr einfiel…

Als sie…
Am Montag wieder.
In die Firma kam.
Bemerkte sie sofort.
Die Blicke…
Der Kollegen.
Und ihr Getuschel.
Wenn diese meinten.
Sie würde nichts.
Mitbekommen…
Zugegeben.
Nicht der erste Freitag.
Den sie…
Krankheitshalber…
Verpasst hatte.
Im Büro.
Den Anwalt…
Traf sie öfter.
Aber…
Nicht nur ihn…
Ihre letzte Beziehung…
Hatte sie beendet.
Weil ihr Freund.
Ein Langweiler war.
Ewig dasselbe Einerlei.
Als wären sie…
Pensionisten!
Sonntag Kaffee und Kuchen.
Bei seinen Eltern.
Am Wochenende…
Wellnessen…
In Bad Füssing.
Oder Wandern…
In den Bergen…

Mein Gott!
Sie wollte etwas…
Erleben…!
Und wieder…
Das Feuer spüren!
Nicht die Fesseln…
Einer langweiligen Beziehung!
Sie kämpfte sich.
Durch die Arbeitswoche.
Jeder Tag…
Einfach endlos.
Und die Arbeit…
Unerträglich öde.
Was interessierten sie…
Die Kunden?
Nur wenige Höhepunkte…
Nachrichten vom Anwalt.
Und ein Treffen…
Natürlich…
Donnerstagabend…
Sie lächelte verstohlen…
Aber diesmal.
Durfte sie nicht.
Krankfeiern.
Der Chef hatte ihr…
Einen schroffen Blick.
Zugeworfen.
Als sie ihm…
Die Krankmeldung…
Gebracht hatte…
Klar.
Man hatte sie…
Schon gesehen…
In diesen Nächten.
Mit dem Anwalt…

Vivienne/Gedankensplitter

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