Muttertag.
Festessen.
Malakofftorte…
Regen.
Am Nachmittag.
Und stetes Frösteln…
Mein kleiner Neffe.
Eineinhalb Jahre alt.
Lacht mich an.
Und ich.
Kitzle ihn am Bauch…
Noch ein Kaffee.
Und dann.
Geht es heimwärts.
Bus und Straßenbahn.
Feiertagsintervalle.
Dann komme ich heim.
So kühl!
Ich schließe.
Das Fenster.
Füttere die Katze.
Die schnurrt.
Und sich freut.
Ich greife.
An die Stirn.
Kopfschmerzen…
Der Wettersturz…
Eine Schmerztablette.
Ein langes Telefonat.
Und dann auf die Couch.
Kurz ausruhen.
Die Katze.
Wütet inzwischen.
Alle Teppiche.
Zerwühlt.
Ja.
Die Dame ist grantig.
Zu wenig Zeit.
Für sie…
Später.
Liegt sie.
Auf der Waschmaschine.
Zwinkert mich an.
Als wäre.
Nichts gewesen.
Gar nichts…
Lässt sich streicheln.
Schließt die Augen.
Genießerisch…
Mistvieh.
Denke ich mir.
Und streichle weiter.
Das ist Liebe.
Nichts anderes…
Eine heiße Dusche!
Wird mir gut tun.
Ich friere…
Ich massiere das Gesicht.
Mit der Creme.
Die Haut.
Ganz weich.
Meine Hände.
Ganz kalt.
Ein Gefühl von April.
Die Katze.
Wechselt.
Von der Waschmaschine.
Zu den Handtüchern.
Schließt die Augen.
Ich ziehe.
Den Pyjama an.
Gehe ins Wohnzimmer.
Ich trinke Wasser.
Mit Zitronensaft.
Draußen.
12°C.
Fast frostig.
Raue Windböen.
Dunkle Wolkendecke.
Nicht einladend.
Ich denke zurück.
Elf Jahre.
So verliebt!
Und dann…
Entpuppte er sich.
Als eine miese Ratte.
Verlogen.
Falsch.
Der mich verkaufte.
Für ein Linsengericht…
Die Jahre vergingen.
Glück.
Leid.
Lügen.
So viele Lügen.
Das Leben…
Es ändert sich nicht…
Vivienne/Gedankensplitter