Trost und Stärkung – Reminiszenzen

Diese Tage sind.
Besonders hektisch.
Für mich.
Ein Termin.
Jagt den anderen.
Und wenn dann…
Im Gespräch.
Mit den Lieben…
Die Spannung…
Auch steigt…
Möchte man sich…
Ausklinken.
Auf der Stelle…

Ich kann nicht mehr!

Dieser Satz.
Steht auf einmal.
Im Raum.
Durchschnaufen allein.
Hilft dann…
Auch nicht mehr.
Und Kaffee…
Verliert…
Seine Wirkung…
Alkohol?
Nikotin?
Oder sonst was?
Kein Thema.
Das alles…
Signalisiert nur…
Den Anfang…
Vom Ende.
Manchmal…
Muss frau sich…
Einfach.
Eine Pause…
Zugestehen.
Auch wenn scheinbar.
Keine Zeit dafür…

Da hilft…
Bisweilen…
Einfach eine Dusche.
Schön temperiert.
Sie belebt.
Vertreibt…
Müdigkeit und Missmut.
Trocken rubbeln.
Frisch anziehen.
Ich fühle mich.
Danach.
Oft wie ein…
Neuer Mensch.
Besonders dann…
Wenn frau nachher…
Noch arbeiten muss!

Trotz alledem.
Ich habe Diabetes Typ2
Daran…
Kommt man nicht.
Vorbei.
Und Süßes…
Sollte eigentlich…
Tabu sein.
Immer…
Kann ich es…
Aber nicht vermeiden.
Fruchtgummi.
Schokolade.
Und manches andere…
Kann schon bewirken.
Dass sich die Laune…
Wieder hebt.
Dass ich wieder…
Ich selbst werde.
Der Zweck…
Heiligt die Mittel.
So heißt es.
Denn…
Diese Selbstmedikation…
Kommt nicht.
Alle Tage vor.
Frau darf sich…
Zugestehen.
Dass sie Hilfe…
Braucht.
Und wenn schon…
Niemand zum Reden…
Zur Verfügung steht.
Oder…
Eine Schulter…
Zum Anlehnen.
Scheint mir das…
Eine probate Methode…
Zu sein.

Schnell.
Fühlt frau sich dann.
Entspannter.
Aber auch…
Lebendiger.
Frau muss nicht.
Dauernd funktionieren.
Frau darf sich…
Schwäche…
Zugestehen.

Und natürlich auch man…

Vivienne/Reminiszenzen

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