
Wir nehmen schöne Gänsebrüste
für uns’re Weihnachtszeitgelüste
und reiben mit Gefühl sie ein
mit Pfeffer, Salz, Beifuß muss sein
damit man gut verdaut das Fett
und nicht mit Wärmflasch ruht im Bett
brät man auf Hautseit‘ gut sie an
ein Teil des Fett‘s rauslaufen kann
das wird für Rotkohl aufgehoben
gibt Glanz man wird die Köchin loben
nun viertelt man der Äpfel viere
legt sie mit Zwiebeln um die Tiere
verschließt den Bräter für ne Stunde
macht Klöße oder liest ne Runde
dann nimmt man ab den Deckel – heiß
begießt die Brüste nun mit Fleiß
so etwa alle Viertelstunde
bis gold’ne Haut schön kracht im Munde
und innen alles zart hellbraun
und appetitlich anzuschau’n
Christina