Unmöglich immun zu sein.
Gegen deinen Charme.
Gegen diese herzliche Art und Weise.
Die du fast jedem angedeihen lässt.
Und fast jeder.
Auch mir.
Ich weiß das genau.
Für dich bin ich nichts Besonderes.
Aber du für mich.
Du zauberst mir ein Lächeln ins Gesicht.
Wie ein Magier.
Ich kann mich nicht wehren.
Selbst wenn ich sauer bin.
Oder traurig.
Ich bin machtlos.
Ich kann nur zurücklächeln.
Die Wärme aufnehmen.
Die du gibst.
Mich von dir einfangen lassen.
Und dir meine Aufmerksamkeit schenken.
Voll und ganz…
Ich weiß nicht, wie du das machst.
Es ist etwas an dir.
Das ich spüre.
Wenn du dich mir zuwendest.
Gefühlsmäßig.
Ich reagiere auf dich.
Fast ein wenig ferngesteuert.
Es ist schwer.
Wenn nicht unmöglich.
Sich deinem angenehmen Wesen zu entziehen…
Wer bist du?
Ich frag es mich immer wieder.
Wer bist du?
Dass du mich so dirigierst?
Du könntest Macht ausüben auf mich.
Mit deiner ganzen Art.
Wenn du wolltest.
Aber du willst es nicht.
Nein.
Du wirst es nicht wollen.
Nicht so.
Nicht so, wie…
Ich träume nicht einmal von dir.
Obwohl ich es manchmal gerne tun würde.
Aber Ich gestehe es mir nicht zu.
Meine Träume sträuben sich.
Und es ist wohl besser so.
Besser als mich zu verlaufen.
Im Labyrinth meiner Gefühle.
Die nicht angebracht sind.
Und wenn wir ehrlich sind:
Was fühle ich denn schon?
Für dich?
Ich weiß es gar nicht.
Wie etwas in Worte fassen?
Das nicht fassbar ist?
Ich spüre nur.
Ein jedes Wort von dir.
Nimmt mich gefangen.
Ich höre deine Worte.
Und ich meine.
Du würdest nur zu mir so sprechen.
Und nicht zu allen.
Auch wenn es nicht stimmt.
Aber das tut nicht weh.
Zumindest fast nicht.
Schon deine Aufmerksamkeit zu haben.
Macht Freude.
Einfach bei dir zu sitzen.
Zuzuhören.
Wer bist du?
Dass ich so empfinde?
Auf nichts hin nämlich?
Auf nichts –
Denn ich bin nichts für dich…
Skizzen/Salzburg Sommer 2005
Vivienne/Gedankensplitter