Ode an den Frühling – Gedankensplitter

Frühling – wie ich ihn mir erträume!
Blauer Himmel, grüne Bäume.
Wenig Wolken, Sonnenschein,
als könnte immer Frühling sein.

Die Krokusse sind aufgeblüht.
So mancher Vogel singt sein Lied,
und hoch schießen ganz viele Blumen.
In der Luft, da liegt ein Summen!

Die ersten Bienen fliegen aus!
Mücken gibt’s schon, welch ein Graus!
Doch sonst überwiegen Glücksgefühle!
Verschwunden ist die Eiseskühle,

die uns mit so viel Schnee bedacht!
Wer hätt’ da noch an Lenz gedacht!
Und doch musste der Winter weichen,
weil nunmehr laue Winde streichen…

Die Luft reicht irgendwie ganz anders,
Und wer nun durch die Wiesen wandert,
der fängt die blühende Natur!
Und genießt mit Freuden pur!

Katzen strolchen durch die Straßen,
ganz flink, sind sie doch nicht zu fassen.
In ihrem Schrei die Sehnsucht lebt,
ein Ruf, der nun ganz neu belebt.

Ewig jung der Frühling kommt,
und jeder wird von ihm besonnt!
Lebensgeister neu erwacht,
weil das Leben lauthals lacht!

Nie ist so schön unsere Welt,
als wenn der Frühling sie bestellt.
Nie so schön die Blumen blüh’n,
als wenn die lauen Winde weh’n.

Und nie verliebst du dich so schnell,
als wenn der Frühling sich gesellt.
Drum freu’ dich an dem bunten Treiben,
es wird nicht immer Frühling bleiben…

Vivienne/Gedankensplitter

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