Welch ein kurioses Dasein! – Gedankensplitter

Verrückt ist es.
Dieses Leben.
Ganz und gar verrückt.
Ich frage mich.
Welchen Sinn hat es wohl?
Wenn ich an schräge Vögel gerate.
Immer wieder.
An seltsame Leute.
Die mich gerne benutzen.
Ausnutzen.
Ihr Spiel mit mir treiben…
Ihr seltsames Spiel…
Warum komme ich nicht zur Ruhe?
Einfach mein Leben leben.
Möglichst unabhängig von dem.
Was um mich passiert…
In der Arbeit.
In der Berufung.
In der Liebe…

Ich möchte ein Einsiedler werden.
Bisweilen.
Damit ich mit niemandem mehr zu tun habe…
Mit gar niemandem mehr…
Alles nervt.
So wie jetzt.
Selbst die Musik aus dem Radio.
Die ich sonst liebe.
Und die Farben aus dem Garten.
Sie schlagen mir ins Gesicht.
Ich möchte mich abwenden.
Von allem und jedem.
So viele Leute stellen Ansinnen an mich.
Verlangen dies und das.
Keinen interessiert was ich will.
Und ich fühle mich oft krank.
Immer öfter.
Er ist nicht leicht.
Der Umgang mit den Menschen.
Ich bin zu gut für diese Welt.
Und dann doch wieder zu gerissen.
Ich schlage die, die ich liebe.
Und lasse mich blenden von Halunken.
Bis das Maß voll ist.
Wieder einmal…
Und die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Das Leben kann manchmal Strafe sein.
Manchmal.
Und doch möchte ich nicht loslassen.
Nein.
Ich lebe doch zu gern.
Noch immer.
Aber ein wenig abschotten von den Menschen um mich…
Und ihren krausen Wünschen…
Das klingt verlockend.
Einfach ich selber sein.
Und mich um niemanden sonst kümmern.
Meine Pflichten bleiben mir ohnehin.
Sie laufen mir wie von selbst nach.
Da brauche ich nichts dazu tun.
Unser aller Dasein.
Ist kurios.
Besonders meines…

Vivienne

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