Erpressung – Gedankensplitter

Holger fuhr…
Mit dem Wagen…
Durch die Stadt.
Er war wütend.
Wütend auf Franziska.
Unglaublich.
Er war sich.
So sicher gewesen.
Dass sie…
Zu schwach war…
Sich gegen ihn…
Durchzusetzen.
Auf keinen Fall!
Darum war er auch.
Unangekündigt…
Bei ihr aufgetaucht.
Wollte sie…
Überraschen…
Ihre Einwände…
Im Keim ersticken…
Und…
In einer…
Leidenschaftlichen Nacht.
Mittlerweile.
Saß er…
In einer Bar.
Ein hartes Getränk…
Vor sich.
So einfach…
Hatte er, Holger.
Sich das vorgestellt.
Aber Franziska…
Sie hatte…
Die Schlösser…
Ausgetauscht.
Er hatte geläutet.
Geklopft.

Schließlich.
Hatte er…
Zu schreien begonnen.
Mach auf!
Verdammt.
Ich lasse mich nicht…
Erpressen!
Du brauchst mich doch!

Ich trete…
Die Tür ein!
Nach zehn Minuten.
Hatte eine…
Ältere Frau…
Nebenan.
Die Tür geöffnet!
Ruhe!
Ich rufe die Polizei!
Natürlich.
Hatte er das…
Nicht gewollt.
Darum hatte er…
Den Wohnblock…
Verlassen.
Wieder schweiften…
Seine Gedanken…
Zurück.
Zu seinem…
Letzten Besuch.
Bei Franziska.
Sie hatte geweint.
Ich will nicht mehr.
So weitermachen!
Ich ertrage das…
Nicht mehr!
Entweder…
Du stehst zu mir.
Oder…
Wir lassen es…
Bleiben!
Ich lebe nicht.
Auf Abruf!
Das habe ich…
Nicht nötig!

Spinnereien!
Hatte er gedacht.
Das würde er ihr…
Austreiben.
Ganz schnell.
Er ließ sich…
Nicht mehr knebeln.
Und warum…
Aufheben…
Für eine Frau?
Freunde von ihm…
Lebten…
Das perfekte Leben.
Auf diese Weise.
Und warum…
Sollte es bei ihm…
Nicht auch…
Funktionieren?

Franziska hatte es…
Durchgezogen.
Seine Pläne durchgekreuzt.
Natürlich…
Würde er wieder…
Eine Frau finden…
Wie Franziska.
Attraktiv.
Gescheit.
Seelenverwandt.
Aber dass sie es ihm…
Aufgezwungen hatte.
Das wurmte ihn…
Ordentlich…

Vivienne/Gedankensplitter

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