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28.12.2005, © Vivienne
Brandende Gefühle
Blauer Himmel, kalter Wind.
Kahle Bäume, die Äste sind
fast irgendwie bedrohlich kahl.
Dürre Zweige, ohne Zahl,
dazwischen Zapfen, etwas Schnee.
Ein Jahr, das jetzt zu Ende geht.
Ich träum von Sonne, und vom Meer.
Im Augenblick hält mich nichts mehr.
Veränderung! So schreits in mir!
Ich höre diese Stimme schier,
fast direkt neben meinen Ohren,
mit Worten, die so in mir bohren.
Sie tun mir weh, ich möchte schrein.
Ich bin so fürchterlich allein!
Ich kann, nein, ich will nicht mehr!
Das Leben scheint unendlich schwer.
Der Wind frischt weiter böig auf.
Aus einem Schornstein vorn steigt Rauch.
Am Himmel weiße Wolkenhaufen,
die sich dicht zusammenbauschen.
Wann ändert sich einmal mein Leben?
So kann es doch nicht weitergehen?
Die Fragen brennen hart in mir.
Wann passiert das Glück mal mir?
Drei Schwestern glücklich sind vereint,
mit ihren Partnern, gut gemeint
hat es das Schicksal mit den dreien!
Und wann kann ich mich mal befreien,
aus diesem tristen, kalten Einerlei?
In meinem Inneren tobt ein Schrei!
Ich halte inne, eine Bö,
unendlich kalt, sie tut nicht weh,
aber die Einsamkeit zerfrisst mich still,
ich zeige nichts, doch mein Gefühl,
es brandet wie die kalte See
wie soll ich das denn noch durchstehn?
Der Wind beruhigt sich, klarer Blick.
Ruhe kehrt in mir zurück.
Verändern muss ich selber wohl,
wenn das Leben anders werden soll.
Ein neues Jahr fängt wieder an.
Ein Anfang, der viel ändern kann.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Und der Kummerpegel sinkt
Tagebucheintrag 30. Dezember 2003
Vivienne/Gedankensplitter
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