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29.08.2005, © Vivienne

Dein Herz

Dein Herz gehört doch jeder,
aber ich will nicht jede sein.
Ich verlass dich doch lieber.
Bleib eben besser allein.

Ich dachte, ich kann’s jetzt.
Akzeptieren: du bist halt du.
Jetzt geh’ ich schleichend zugrunde,
und du siehst schweigend zu.

Nicht dass du mir vorlügst:
Du änderst dich irgendwann!
Wegen deiner Affären
fing zu trinken ich an.

Und zwar mehr als mir gut tat.
Es war eine Sucht.
Alles leichter ertragen.
Trost  im Wodka gesucht.

Ich habe die Flasche zerbrochen,
schau mir wieder ins Gesicht.
Ich ging durch die Hölle,
doch durch bin ich nicht.

Drum pack’ ich den Koffer,
drum geh’ ich zur Tür.
Auch wenn du mir nach schreist:
Du kannst nichts dafür!

Oh, ich weiß ich bin schuldig,
ja, ich will dich für mich!
Und das ist egoistisch,
nicht akzeptabel für dich.

Es ist schon okay so,
ich gehe, weil ich will.
Nimm dir eine and’re,
bei dir geht’s nicht um Gefühl.

Wen du willst, kannst du vögeln,
und es ist mir egal.
Ich kann wieder gut schlafen,
DU warst mir nur mehr Qual.

Denn alles hat ein Ende,
mein Krampf mit dir ist vorbei.
Solltest du je bereuen,
ist es mir längst einerlei.

Du tust mir nicht gut.
Mein größter Fehler warst du
und an dich zu glauben
setzte mir so sehr zu.

Müßig lange zu reden.
Deine Phrasen sind so leer.
Ich will dich nicht mehr sehen.
Verlang vom Leben nicht mehr.

Vivienne/Gedankensplitter

 

 

 

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