Das Haupt beugen – Gedankensplitter

Was tun?
Vertrauen erschüttert.
Nein.
Getötet.
Unerwartet.
Der Schlag erfolgte von hinten…
Wer führte den Streich?
Egal.
Höhere Interessen vorgeschoben.
Wer bin ich schon?
Niemand.
Niemand muss mich beachten.
Niemand braucht auf mein Wohl zu schauen.
Egal was ich durchmache.
Egal was ich leide.
Egal auch meine großen Sorgen…
Was spielt all das für eine Rolle?
Andere entscheiden.
Sie wägen ab.
Zu ihrem Gunsten.
Höhere Interessen.
Welch Unrecht dabei auch geschieht…
Welche Wunden man auch aufreißt.
Narben, die nie mehr heilen…

Zynismus.
Zynismus, der mich krank macht.
Oder sehe ich das falsch?
Muss ich froh sein.
Froh sein für das, was ist?
Bin ich undankbar?
Selbstsüchtig?
Uneinsichtig?
Und einfach egoistisch?
Fehlt mir das Verständnis für das wahrhaft Richtige?
Vermutlich.
Denn ich hadere mit mir.
Und manchmal verzweifle ich auch.
Aber dann das Aufbäumen.
Nein.
Niemand darf das akzeptieren.
Niemand kann das verstehen.
Und ich muss nichts hinnehmen.
Nichts, das mir so schadet.
Nichts, das solches Unrecht ist…

Das Haupt beugen…?
Nein.
Ich beuge es nicht.
Ich habe Besseres verdient.
Aber hier werde ich es nicht bekommen.
Mein Blick ist nach vorne gerichtet.
Kommt Zeit, kommt Rat.
Neue Türen werden aufgehen.
Neues Terrain wird sich eröffnen.
Darauf darf ich vertrauen.
Und nicht auf die, die meinen.
Sie wüssten was das Beste ist…
Aber nicht für mich!
Das Haupt beugen?
Nein.
Ich warte nur.
Auf den richtigen Augenblick…

Vivienne/Gedankensplitter

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