Der junge Frühling – Gedankensplitter

Wie das Gras gewachsen ist!
Üppig wuchert es.
Das frische Grün schmeichelt den Augen.
Ich verliebe mich in den Frühling.
Wie jedes Jahr.
In seine unwiderstehlichen Farben.
In seinen ungestümen Charme.
Und in seine strahlende Sonne.
Die das Frösteln vertreibt.
Und die Seele wärmt…
Ich gehe weiter auf der Straße.
Verträumt.
Mit einem Lächeln auf den Lippen…
Grün wohin das Auge reicht.
Bäume.
Sträucher.
Wiesenstreifen.
Und ein sanft blauer Himmel.
Wolken.
Und dazu das Vogelzwitschern.
Mitten in der Stadt.
Unwiderstehlich…

Es wird langsam Abend.
Aber es ist noch so hell.
Als könnte der Tag sich selber nicht vom Frühling lösen…
Ich könnte ewig so weitergehen.
Beschwingt vom Frühling.
Der mit seinen Gaben nicht geizt.
Frühling…
Mehr als bunte Farben und warmes Wetter.
Frühling…
Das ist Lebensfreude.
Pure Kraft und Energie.
Emotion des Lebens.
Neubeginn.
Die Luft prickelt wie Champagner.
Und man möchte sie trinken.
Pausenlos.
Frühling.
Ein Gefühl der Freiheit.
Das Leben lieben.
Die Freude genießen.
Romantik kosten…
Pausenlos etwas Neues entdecken.
Ein paar Blumen.
Eine bizarre Wolke.
Oder ein Nadelbaum in Blühte…

Die Tür ist ins Schloss gefallen.
Ich bin wieder daheim.
Aber der Frühling lebt noch in mir.
Er schmeichelt meiner Seele.
Und kost die Narben.
Ein Balsam der besonderen Art.
Ich werde glücklich sein.
Für ein paar Stunden.
Vielleicht für mehr.
Glücklich.
Und einmal nicht grübeln.
Und mir nicht Sorgen machen.
Was morgen ist.
Warum denn auch?
Es ist egal…
Ich lebe das Jetzt.
Ich lebe den Frühling…

Vivienne/Gedankensplitter

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