Müsste ich beschreiben.
Was du mir bist?
Was du mir bedeutest?
Dann fehlten mir wohl die Worte.
Im ersten Moment.
Ich weiß es nicht.
So würde ich wohl sagen.
Im Grunde.
Ist er mir egal.
Würde ich dann behaupten.
Und doch…
Es wäre gelogen.
Auf eine gewisse Weise.
Bizarr.
Und wohl schwer nachvollziehbar.
Für ein schlichtes Gemüt.
Ich liebe dich.
Seltsam.
Ich verzehre mich nach dir.
So wie ein Skorpion.
Der sich selber sticht.
Und dabei tötet.
Denn du bist der Stachel…
Was mich anzieht.
An dir?
Was mich fesselt?
Und verunsichert?
Ich kann es nicht in Worte kleiden.
Es muss wohl Selbsthass sein.
Der Wunsch.
Mir selber weh zu tun.
Mit dieser Liebe.
Mit dieser „Amour fou“.
Unerwidert.
Und doch so intensiv.
Wie ein Fieber.
Dass mich nächtens ergreift.
Schüttelfrost.
Und ich weiß.
Es gibt nur ein Mittel.
Dagegen.
Eine Hilfe.
Und die bist du.
Du allein.
Du wirst mich heilen.
Und töten dabei.
Das weiß ich.
Denn ein Kuss von dir…
Das höchste Glück.
Das größte Gift.
Dann erst.
Bin ich wirklich verloren.
Dann erst.
Kommt der Tod…
Mein Fleisch eitert.
Und du bist der Stachel.
Teil von mir selbst.
Und doch zerstörst du mich.
Unaufhaltsam.
Ob ich dich bekomme.
Oder auch nicht…
Nach einer Idee von C.A.!
Vivienne/Gedankensplitter