Du fehlst mir nicht! – Gedankensplitter

Nein.
Du fehlst mir nicht.
Nicht im Geringsten.
Dich vermisse ich wirklich nicht.
Wenn ich ehrlich bin.
Du hast mich schon länger Kraft gekostet.
Sehr viel Kraft.
Wir sind auseinander gedriftet.
Nach und nach.
Ganz weit.
Und deine singende Stimme nervt.
Unglaublich.
Ich ahnte nicht wie sehr sie das vermag.
Und deine Art stößt mich immer mehr ab.
Derb und fast billig.
Ich wende mich einfach ab.
Nur keine Diskussionen.
Ich will nur meine Ruhe.
Und du…
Du stehst dem im Weg!

Du willst reden.
Sagst du.
Endlich reden.
Du leidest so unter der Situation.
Ich hole tief Luft.
Nur nicht aufregen!
Mich stört sie nicht.
Die Situation.
Und du fehlst mir nicht.
Das kann man wirklich nicht behaupten.
Und ich leide nicht.
Ich bin enttäuscht.
Weil ich dir vertrauen konnte.
Und weil ich dich gerne hatte.
So aber rücke ich weg von dir.
Ich will Distanz!
Ich drücke es klar aus.
Lass mich in Ruhe!
Das schreit mein Innerstes.
Ich lasse dich nicht an mich heran.
Nicht mehr.
Ich habe genug von dir!

Du versuchst ein Gespräch mit mir.
Ich merke es.
Und ich fühle deinen Unmut.
Körperlich.
Weil ich nicht darauf einsteige.
Du bist durchschaut.
Und irgendwie begreifst du nicht.
Dass es vorbei ist.
Ganz und gar.
Du kannst doch nicht ewig sauer sein!
Der Satz steht in deinem Gesicht.
Werde ich auch nicht.
Meine Liebe.
Denn irgendwann bist du mir einfach gleichgültig.
Ganz und gar.
Mein Ärger über mich selbst.
Und dass ich dir vertrauen konnte.
Wird dann weg sein.
Weil du mir egal geworden bist.
Kapier doch endlich.
Ich brauche dich nicht!
Du fehlst mir auch nicht!
Nicht im Geringsten.
Und du wirst mir nie fehlen.
Unsere gemeinsame Zeit.
Aus und vorbei!

Vivienne/Gedankensplitter

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