Ich bringe den Müll hinunter.
Es regnet.
Und der Wind weht.
Mein Knie schmerzt.
Ich bleibe stehen.
Einen Moment.
Neulich bin ich gestürzt.
Und das Knie ist noch ganz blau.
Aber das wird wieder.
Ganz sicher…
Ich seufze.
Und laufe ins Haus.
Nass werden möchte ich nicht.
Ich laufe die Treppe hoch.
Ich möchte wieder hinein.
Hinein in meine Wohnung…
Ich muss an dich denken.
Nicht übermäßig oft.
Aber hin und wieder.
Manchmal frage ich mich.
Dass du so ruhig sein kannst!
Würde ich nicht schreien?
Schreien an deiner Stelle?
Du bist doch noch so jung…
Viel jünger als ich.
Und doch.
Dem Tod bist du schon öfter begegnet.
Vielleicht macht das ruhig.
Vielleicht…
Du bist so viel stärker als ich.
Das kommt mir eben in den Sinn.
Ja.
Du bist stark.
Und doch versteckst du manches.
Du zeigst deine Ängste nicht.
Du schützt dich mit Sarkasmus.
Und in deinem Innersten lodert es…
Könnte ich ruhig schlafen?
An deiner Stelle…?
Ich spinne den Gedanken nicht weiter.
Aber ich hole eine Kerze aus der Lade.
Und ich zünde sie an.
Für dich.
Ich starre in die Flamme.
Und das flaue Gefühl weicht…
Ich schicke dir ein paar Wünsche.
Was mir so einfällt…
Dass alles gut gehen soll.
Und dass ich mich freue.
Freue, wenn wir uns sehen.
Wenn du alles hinter dir hast.
Wenn ich dir meine Stadt zeige.
Und wo ich lebe.
Hoffentlich bald…
Die Kerze brennt.
Für dich.
Jemand Besonderen…
Du bist mir wichtig.
Ich möchte dich nicht verlieren…
Und doch.
Man weiß nicht was kommt.
Es liegt nicht in meiner Macht.
Ich kann nur warten.
Warten und hoffen.
Und dir Grüße schicken.
Über die brennende Kerze…
Wird schon werden!
Sag ich mir.
Wird schon werden!
Und ich stelle mir dich vor.
Mit deiner ganzen Ruhe.
Und deinem Lächeln…
Für Peter
Vivienne/Gedankensplitter
Peter: DANKE – es dürfte geholfen haben!
(08.04.2008, 17:31 Uhr)
vivienne: Dann war es nicht umsonst! 🙂
(08.04.2008, 22:25 Uhr)