Einsamkeit – Gedankensplitter

Gerda kramte.
In der Tasche.
Ein Kaugummi!
Peinlich.
Die Situation.
Vor.
Ein paar Minuten.
Ihr Bruder.
Martin.
Hatte sie angestarrt.
Sag…
Trinkst du?
Gerda.
War rot geworden.
Natürlich.
Hatte sie sich.
Ein Achterl.
Gegönnt.
Nicht mehr…
Einfach…
Weil sie so…
Einsam war.
Seit Gerd.
Sie verlassen hatte.
Ein Achterl…
Mehr nicht.
Und…
Sie hatte alles.
Im Griff.
Das hatte sie.
Martin.
Auch gesagt.
Was heißt gesagt…
Geschworen!
Stein und Bein!
Aber Martins Blick.
Zweifelnd.
Trotzdem.
Es hatte ihr.
Weh getan…

Als sie.
Den Kaugummi kaute.
Ging es ihr.
Besser.
Kein Mensch.
Würde nun.
Etwas merken…
Sie packte.
Die Tasche.
Zeit.
In die Arbeit.
Zu fahren.
Und da konnte sie.
Eine Fahne.
Noch.
Viel weniger.
Gebrauchen…
Ihr Chef…
Sehr penibel…
Wenn dem auffiel.
Dass sie.
Vor der Arbeit.
Wein getrunken hatte.
Konnte das.
Schlimme Folgen haben.
Nur nichts.
Herausfordern…

Gerd fehlte ihr.
Sie konnte kaum.
In Worte kleiden.
Wie sehr…
Seine Schuld.
War es.
Nur seine!
Dass sie.
Mit dieser Schwäche.
Kämpfen musste.
Ihm war nicht.
Bewusst.
Wie sehr.
Sie litt.
Deswegen.
Ein paar Tränen…
Nein.
Das wusste er.
Wohl nicht.
Aber vermutlich.
War es ihm.
Egal.
Sie schielte.
Zur Weinflasche.
Vielleicht.
Noch ein Schluck.
Um die Nerven.
Zu beruhigen…
Automatisch.
Langte sie.
Nach dem Glas.
Sie brauchte das.
Jetzt einfach.
In ein paar Wochen.
Würde es.
Leichter sein…

Vivienne/Gedankensplitter

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